Rhabarber-Muffins

Dass gebackenes Süß mein Herz höher schlagen lässt, sollte mittlerweile bekannt sein :p . Noch toller ist es nur, wenn jemand anders für einen backt und so brachte mir der Postmann ein Paket mit Geburtstags-Überraschungs-Rhabarber-Muffins, die die Vanessa quer durch Deutschland zu mir schickte :heart: .

Ein kleines Freudentänzchen gabs gleich direkt nach dem Öffnen des Pakets. Die Überraschung war absolut gelungen und mehr als lecker waren sie noch dazu. Rhabarber trifft auf weiße Schokolade – das kann nur traumhaft schmecken. Das Rezept ist von Meliha und stand sogar schon auf meiner eigenen Nachbackliste.

Zutaten (für 12 Stück:)
300g Rhabarber
100g weiße Schokolade
350g Mehl
1 Pck. Backpulver
1 Pr. Salz
75g Zucker
2 Eier
200 ml Milch
100 ml neutrales Öl

Zubereitung:
1. Den Rhabarber waschen, schälen und in kleine Stückchen schneiden. Die Schokolade grob hacken.

2. Das Mehl in einer Schüssel mit dem Backpulver, dem Salz und dem Zucker vermischen.

3. In einer anderen Schüssel die Eier und die Milch verquirlen. Anschließend das Öl hinzugeben und alles vermischen.

4. Die Eier-Milch-Öl-Mischung zur Mehlmischung geben und kurz zu einem glatten Teig verarbeiten.

5. Zum Schluss den Rabarber unterheben und den Teig in die Muffinform geben.

6. Die Muffins im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 175°C) auf der mittleren Schiene etwa 25 Minuten backen.

7. Anschließend aus dem Backofen nehmen und etwa 5 Minuten ruhen lassen. Danach die Muffins aus der Form lösen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Quelle: Meliha Sweettimes

Caprese – heute mal karamellisiert

War es gestern bei euch auch so wunderbar warm und sonnig? Man ist Temperaturen von 27°C fast schon nicht mehr gewöhnt, aber dennoch war es schön, endlich wieder die Shorts-Saison einzuläuten und mal wieder Luft an die – zugegeben noch etwas käsigweißen – Beinchen zu lassen.

Dass man einen so schönen Tag mit einem Grillabend ausklingen lassen muss, versteht sich ja auch schon fast schon selbst. Dies dachten sich vermutlich auch neunzig Prozent der Mitmenschen. Ich habe selten so lange Schlangen vor der Fleischtheke im Supermarkt gesehen, puh.

Aber zum Grillen gehört ja nicht nur Fleisch, sondern auch Gemüse. Gegrillte Aubergine, Zucchini und Paprika liebe ich total, aber auch ein Beilagenklassiker verträgt sich bestens mit den anderen Leckereien vom Grill: Mozarella Caprese mit karamellisierten Tomaten und Basilikum. Schmeckt nicht nur zum Grillen, sondern auch zum Brunch, als Vorspeise oder nur so – ach im Prinzip einfach immer :p .

Zutaten (für 4 Personen):
400g kleine Tomaten
250g Mozzarella
Basilikum
Puderzucker
Fleur de Sel
Olivenöl
Balsamicoessig

Zubereitung:
1. Die Tomaten halbieren und mit der Schnittfläche in Puderzucker tauchen.

2. Anschließend in einer heißen (!) Pfanne ohne Fett so lange anbraten bis der Zucker karamellisiert.

3. Die Tomaten herausnehmen und zusammen mit dem Mozzarella in eine Schale geben.

4. Beides mit etwas Fleur de sel bestreuen, mit Olivenöl und Balsamicoessig beträufeln und mit dem Basilikum servieren.

Post aus meiner Küche: Chocolate-Spoons

Mhhhhhh, was duftet denn hier so herrlich schokoladig? Diese Frage stellen sich derzeit bestimmt einige Postboten in ganz Deutschland, die die dreihundert schokoladigen Päckchen derzeit quer durchs Land transportieren, die schon sehnlichst erwartet werden.

Und warum das ganze? Die drei Damen von der Post – Jeanny, Rike und Clara – haben die Initiative Post aus meiner Küche ins Leben gerufen bei der alle zwei Monate kleine Köstlichkeiten auf dem Postweg eine Reise antreten, um Kilometer weiter die Geschmacksknospen des Empfängers zu beglücken. Wie das alles ganz genau funktioniert und wie auch ihr mitmachen könnt, könnt ihr hier nachlesen. So kurz nach der Osterzeit hätten die drei Mädels wohl kein besseres Thema als Schokolade wählen können. Bei mir zu Hause lagerten nämlich noch Berge von Schokoeiern. Was zaubere ich bloß aus ihnen? Heile ankommen muss das schokoladige Süß und auch nach zwei Tagen auf Reise geschmacklich und qualitativ einwandfrei sein.

Die Wahl fiel daher auf Chocolate Spoons für die viele, viele Lindor Eier zu einer einzigen schokoladigen Masse verschmolzen, um anschließend in quadratischer Form mit vielen kleinen Zuckerperlen on top wieder fest zu werden. Diese kann meine Tauschpartnerin nun direkt vom Löffelchen knabbern oder in heißer Milch aufgelöst zur heißen Schokolade werden lassen. Und natürlich auch ihr, wenn ihr sie nachmacht. Allgemein sind die Schokolöffelchen eine feine Geschenkidee, wie ich finde und natürlich auch in verschiedensten Varianten zu machen: Ob mit Vollmilch-, Zartbitter- oder weißer Schokolade – vielleicht sogar mit einem Schuss Rum oder Amaretto – mit Kokosraspeln, Caramelsplittern, Toffees oder Marshmallows oben drauf – alles geht :) .

Zutaten (für 5 Stück):
150g Vollmilch-Schokolade
50g Zartbitter-Schokolade
Streudeko (z.B. Zuckerperlen)
5 Holzlöffelchen

Zubereitung:
1. Die Schokolade grob hacken und im Wasserbad schmelzen.

2. Die geschmolzene Schokolade etwas abkühlen lassen und in eine Eiswürfelform gießen.

3. Wenn die Schokolade beginnt leicht festzuwerden die Löffelchen in die Form stecken und mit der Streudeko bestreuen.

4. Die Schokowürfel am besten über Nacht im Kühlschrank aushärten lassen und anschließend aus der Form lösen.

Salzburg | Ein paar Impressionen aus der Stadt mit der wohl schönsten Fußgängerzone der Welt.

Salzburg – die Mozartstadt – da war doch was. Auch wenn es schon wieder gut sechs Wochen her ist, dass der viertgrößte Stadt Österreichs für zwei Tage einen Besuch abgestattet habe, mag ich euch ein paar Eindrücke dennoch nicht vorenthalten. Ins Café Tomaselli habe ich euch ja schon mitgenommen, nun folgen noch ein paar weitere Ecken der wirklich wunderschönen Stadt.

Viel Zeit hat man in zwei Tagen natürlich nicht, dennoch habe wir versucht, so viel wie geht mitzunehmen. Am ersten Tag zeigte sich Salzburg noch von seiner besten Seite. Blauer Himmel und Sonnenschein luden zum Spazieren an der Salzach und durch die Gassen ein – und die sind wirklich schön. Teilweise recht eng und verwinkelt und allesamt umsäumt von schönen alten Fassaden. Selbst die volle Haupteinkaufsstraße (Goldgasse) hat dadurch einen ganz besonderen Charme und durch die ganzen liebevoll und detailreich gestalteten schmiedeeisernen Schilder wirkt selbst ein Orsay wie eine Luxusboutique. Toll sind auch die ganzen Durchhäuser, die links und rechts von der Gasse aus abgehen und viele weitere kleine Läden und Restaurants beherbergen.

Am zweiten Tag gab es jede Menge Regen und Wolken, so dass es uns nicht lange draußen hielt. Absolut sehenswert sind der Dom, Mozarts Geburts- und sein Wohnhaus, der Mirabellengarten, die Residenz mit ihren Prunksäälen und die Festung. Von dort aus hat man einen großartigen Blick über die Stadt. Bei klarem Wetter muss es traumhaft sein, dort oben zu stehen.

Wundervolles Salzburg, ich möchte wiederkommen – und das nächste mal am liebsten im Sommer.











Geht nicht nur in Kuchenform: Marmor-Muffins

Marmorkuchen war mein absoluter Lieblingskuchen als ich kleiner war. Schon eine halbe Ewigkeit habe ich keinen mehr gegessen, umso mehr freute ich mich als die Marmorkuchen in Muffinvariante letzte Woche im Ofen war und bereits während des Backens wunderbar dufteten. Schokoteig trifft auf seinen weißen Kumpel mit Zitronennote. Wunderbar saftig und dank ein paar gehackter Mandeln außerdem ein wenig knackig und noch aromatischer. Muffin gut, alles gut. So ist das eben. Und was ist euer Sonntagssüß?

Zutaten (für 12 Stück):
1 Ei
120g Butter
120g Zucker
280g Buttermilch
280g Mehl
3 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Pr. Salz
100g gehackte Mandeln
2 EL Kakaopulver
3 EL Milch
1/2 Bio-Zitrone

Zubereitung:
1. Das Ei in einer Schüssel verquirlen und anschließend den Zucker, die Butter und die Buttermilch unterrühren.

2. In einer weiteren Schüssel das Mehl, das Backpulver, das Natron, die Prise Salz und 80g der Mandeln vermischen.

3. Die Mehlmischung zu der Eimischung geben und verrühren. Anschließend den Teig halbieren.

4. Die Schale der halben Zitrone abreiben und unter die eine Teighälfe mischen.

5. Den Kakao und die Milch mit der anderen Teighälfte verrühren.

6. Die Muffinform abwechselnd esslöffelweise mit den beiden Teigsorten befüllen.

7. Anschließend kurz mit einer Gabel verrühren und mit den restlichen Mandeln bestreuen.

8. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 180°C) etwa 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).

9. Anschließend aus dem Backofen nehmen und etwa 5 Minuten ruhen lassen. Danach die Muffins aus der Form lösen und auf einem Gitter abkühlen lassen.