Instagram | Das war der Mai.

Reihe 1:
» Direkt am ersten Mail hatte ich Geburtstag und servierte scharfe Cupcakes.
» Man versorgte mich wunderbar mit Back- und Kochbüchern: Süße Sünden und La Tartine Gourmande
» verpackt in absolut passendem Geschenkpapier

Reihe 2:
» Zum ersten mal habe ich einen Carrot Cake gebacken.
» Man schenkte mir außerdem zwei hirschige Tassen zum Geburtstag.
» Es gab knusprigen Streuselkuchen mit Kirschen – das Rezept folgt.

Reihe 3:
» Ich darf die neue Bebe Serie „Quick & Clean“ testen.
» Erdbeerzeit ist natürlich auch Bowlenzeit.
» Frühstücken in der Lieblingsfrühstückslocation.

Reihe 4:
» Ganz ganz ganz viel Eis und Schoki als Lernmotivation in der Klausurenphase.
» Jetzt geht es direkt im Anschluss mit der Bachelorarbeit weiter.
» Ich bin zum ersten mal seit Jahren wieder auf der Kirmes gewesen.

Reihe 5:
» Ein paar Tage ging es nach Berlin. Weiter Fotos gibt es hier.

Reihe 6:
» Extremer Pizzakonsum diesen Monat – gefühlte 3 mal pro Woche.

Reihe 7:
» Zum ersten Mal in diesem Jahr war ich mal wieder im Freibad.
» Ofenkartoffeln sind auch so eine Liebe für sich – in allen Variationen.
» Die Biergartensaison wäre damit auch endgültig eröffnet.

Reihe 8:
» Eine Kräutertonne. Werd ich mir mal merken – gefällt nämlich sehr!
» Neu am Kiosk: Der süße Paul und die Trattoria-Sonderausgabe der Lecker!
» Ein kleiner Ausflug an den See.

Reihe 9:
» Füße und Beine – hauptsache bunt!

Rhabarber-Tartelettes

Rhabarber Tartelettes mit Monsterstreuseln für den Extraknuspereffekt. Zugegeben, ich schaff es einfach nie so schöne kleine Streuselchen zu zaubern wie meine Oma. Oder es liegt einfach daran, dass nur Omas die perfekten Streusel machen können. Aber auch Monsterstreuel harmonieren wunderbar mit dem säuerlichen Rhabarber. Ich bin jedenfalls froh, dass ich endlich mal wieder dazu gekommen bin mit Rhabarber zu backen. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, dieses Frühjahr viel mit Rhabarber zu machen, aber letztendlich hat die Zeit dann doch nicht gereicht und nun ist das Ende der Rhabarberzeit ja leider auch schon wieder in Sicht.

Zutaten (für 4 Tartelettes – Ø 12 cm):
Für den Mürbeteig:
130g Mehl
20g Vollkornmehl
50g Zucker
1 Pr. Salz
75g kalte Butter
1 Eigelb
1 EL Milch

Für die Streusel:
60g Mehl
50g gemahlene Haselnüsse
40g Zucker
60g kalte Butter

Für den Belag:
400g Rhabarber
20g Zucker

Zubereitung:
1. Das Mehl, den Zucker, das Salz, die klein gewürfelte Butter und das Eigelb zuerst mit den Knethaken und anschließend mit den Händen zu einem Teig verarbeiten. Wenn der Teig nicht zusammenhält, einfach einen oder ggf. mehrere Esslöffel Milch hinzufügen und weiter kneten. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt 40 Minuten in den Kühlschrank legen.

2. Für die Streusel das Mehl, die Haselnüsse und den Zucker vermischen. Anschließend die gewürfelte Butter hinzugeben und alles mit den Händen zu Streuseln verkneten und kalt stellen.

3. Den Rhabarber abziehen, die Enden abschneiden und in kleine Stückchen schneiden. Die Tartelette-Förmchen ausfetten.

4. Den Teig in vier Portionen teilen, nacheinander zwischen Backpapier rund (etwa 16 cm Ø) ausrollen und in die Tartelette-Förmchen legen. Den Rand andrücken.

5. Den Rhabarber in der Förmchen verteilen und mit dem Zucker bestreuen. Anschließend die Streusel auf den Tartelettes verteilen.

6. Die Tartelettes im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 200°C) etwa 35 bis 40 Minuten backen. Anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen.

Grill-Beilagen-Inspiration: Kartoffelbrötchen mit Radieschen-Frischkäse-Creme und Gemüse-Dip

Bei dem guten Wetter muss man doch dieses Wochenende einfach grillen, oder? Aber heute sollen weder Fleisch noch Fisch im Vordergrund stehen, sondern Beilagen. Die Kartoffelbrötchen brauchen zwar etwas Vorbereitungszeit bis der Teig gegangen ist, aber das Warten lohnt sich, da sie wunderbar hefig und saftig sind. Außerdem machen natürlich Cremes und Dips einen Grillabend perfekt. Die Radieschen-Frischkäse-Creme passt wunderbar zu den Kartoffelbrötchen, aber auch zu Tomate, Aubergine, Zucchini und Co. Der Gemüsedip macht sich ebenfalls wunderbar auf dem Brötchen, schmeckt aber auch gut zu Fleisch.

Ihr Lieben, ich wünsche euch ein sonniges Pfingstwochenende – lasst die Grillkohle glühen! :heart:

Radieschen-Frischkäse-Creme

Zutaten:
1 Kästchen Kresse
50g Radieschen
200g Frischkäse
3 TL Schmand
1/4 TL Salz
1/4 TL Pfeffer

Zubereitung:
1. Die Radieschen ganz fein schneiden und zusammen mit der abgeschnittenen Kresse in eine Schüssel geben.

2. Den Frischkäse, den Schmand, Salz und Pfeffer hinzugeben und alles zu einer Creme verrühren.

Gemüse-Dip

Zutaten:
1 gelbe Paprika
100g Tomaten
150g Schmand
2 EL Ajvar
1 Zehe Knoblauch
4 Stiele Petersilie
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
1. Die Paprika fein würfeln. Die Tomaten entkernen und ebenfalls fein würfeln.

2. Die Knoblauchzehe pressen und mit dem Schmand und dem Ajvar verrühren.

3. Die Petersilienblätter fein hacken, mit den Gemüsewürfeln mischen und unter den Dip heben.

4. Den Dip mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kartoffelbrötchen

Zutaten (für 8 Stück):
200g Pellkartoffeln
1 Würfel Hefe
1 Pr. Zucker
300g Mehl
1 TL Salz
2 EL Olivenöl

Zubereitung:
1. Acht Mulden eines Muffinblechs gut mit Butter fetten. Die Kartoffeln pellen und fein reiben. Die Hefe zerbröseln und mit 175 ml lauwarmem Wasser und dem Zucker verrühren.

2. Die Kartoffeln mit dem Mehl, dem Salz und dem Olivenöl vermischen. Die angerührte Hefe zugießen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen.

3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche vorsichtig mit den Händen durchkneten. In 8 gleich große Stücke teilen, in die Muffinform geben und weitere 15 Minuten gehen lassen.

4. Die Brötchen im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 200°C) auf der untersten Schiene etwa 30 Minuten backen und lauwarm servieren.

Quelle: Essen & Trinken

Berlinstagram

Fünf Klausuren. Nach der letzten den Stift fallen lassen und ab in die Hauptstadt. Eine ziemlich wunderbare Sache. Selbstbelohnung und Tapetenwechsel. Und wenn man dabei noch dieses großartige Wetter dazu serviert bekommt, werden die Tage in der Hauptstadt noch feiner!

Es haben sich einige Fotos auf dem iPhone angesammelt, daher muss es heute einfach einen kleinen Berlin-Post geben. Mittlerweile mag ich die Stadt wirklich gerne. Dabei hat es ganze drei Berlinbesuche gedauert, bis der Funke übergesprungen ist. Liebes Berlin, du bist toll. Hoffentlich bis ganz bald!


» erstes Foto: Angekommen bei der Friedrichstraße. Kurze Pause auf den Treppen vor Weekday.
» letztes Foto: Kurz vor der Abfahrt am Reichstagufer. Sonne genießen auf den Steinblöcken.

» Süßer süßer Wein, der schlimmste Kopfschmerzen befürchten ließ – die blieben sogar aus.
» Rechteckigste Pizza der Welt und dabei ziemlich lecker. Besonders die Auberginen-Parmesan-Ecke.

» Sonne genießen am Spreeufer mit Bahnhofsaussicht und an den Hackeschen Höfen.

» Kochaction: Canelloni mit Ricotta-Schinken-Füllung und Tomatensauce.
» Pinguine schwimmen übrigens auch sehr gerne in Colagemischen – trust me!

» Flohmarktstöberei. Die vielen Teller und Tassen würde ich ja am liebsten immer allesamt einpacken.
» Postmauerparklicher Spaziergang mit Fassadenbewunderung im Prenzlauer Berg.

» Wunderbar saftiger Zitronen-Kokos-Kuchen und Rhabarbersaft bei Fräulein Wild.
» Bald gibt es mehr dazu. Das Café MUSS einfach Teil der Lieblingslocations werden.

» Hinter den Fassaden.
» Hirsch! Ich hab Hirsch gelesen! :heart:

» Ein Herz für diese feinen alten Fotoautmaten. Es sollte sie einfach in jeder Stadt geben.
» Das kam da übrigens unter anderem bei raus: Hübscher Toko. Hübsche Anne.

» Ein wenig grün zwischen all den Gebäuden. Papageien gabs direkt um die Ecke.
» Erfolgloser Besuch bei Urban Outfitters – schont immerhin die Geldbörse.

» Unglaublich leckere Pizza für unglaublich günstige drei Euro. Wahnsinn.
» Insgeheim male ich mir schon aus, wie ich auf dem Balkon da oben rechts die Sonne genieße.

» Auch in Berlin geht mal die Sonne unter. Ausblick von der Warschauer Straße.
» Und kurz bevor sie ganz weg ist, werden die Pferdchen so schön angestrahlt.

» Kuppelbesuch während der Dämmerung. Sie ist einfach wahnsinnig fotogen.

» Egal ob von unten. Oder von weiter oben.

» Man hat einfach einen wunderbaren Blick über die Stadt von dort oben.
Ich möchte mich heute mal wieder für eure vielen lieben Kommentare bedanken, die ihr hier in letzter Zeit hinterlassen habt. Sie motivieren so arg und ich freue mich immer wieder, wenn ihr sogar das eine oder anderen nachbackt oder nachkocht. Das Antworten kam in den letzten zwei, drei Wochen definitiv viel zu kurz, aber das wird jetzt nachgeholt :heart: .

Sonntagssüßer Carrot-Cake

Carrot Cake stand schon eine halbe Ewigkeit auf meiner Nachbackliste. Ich hatte nur gutes über ihn gehört: Saftig und wunderbar aromatisch sollte er sein. In Backbüchern und im Internet findet man gefühlte 3791 verschiedene Rezepte für den Karottenkuchen. Bei manchen Butter- und Zuckermengen wurde mir fast schwindelig, darum entschloss ich mich aus den ganzen Rezepten mein eigenes zu kreieren.

Irgendwie habe ich es geschafft, ein Loch in den Kuchen zu backen, aber das hatte zum Glück keinen Einfluss auf den Geschmack :p . Schön saftig war er, nussig, nicht zu süß, aber recht sättigend. Eine kleine Info für alle, die bei der Zutat Möhren im Kuchen das Gesicht verziehen: Man schmeckt sie nicht wirklich durch!

Und was kommt heute auf eure sonntagssüße Tafel? Liebste Grüße aus der Hauptstadt!

Zutaten:
5 Eier
200g Rohrzucker
1 Vanilleschote
1/4 TL Zimt
1 Pr. Salz
250g Möhren
200g gemahlene Haselnüsse
50g gemahlene Mandeln
250g Mehl
1 TL Backpulver
150g Puderzucker
250g Frischkäse (12% Fett)
50g Butter

Zubereitung:
1. Die Möhren schälen und raspeln. Das Mark aus der Vanilleschote herauskratzen.

2. Die Eier, den Rohrzucker, das Vanillemark, den Zimt und die Prise Salz verrühren. Anschließend die Möhren, die Haselnüsse und die Mandeln untermischen. Das Mehl und das Backpulver ebenfalls vermischen und unterrühren.

3. Den Teig in die Springform geben, glatt streichen und im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 170°C) etwa 30 Minuten backen. Den Kuchen anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen.

4. Für das Frosting die kalte Butter mit dem Frischkäse verrühren. Anschließend nach und nach den gesiebten Puderzucker unterheben. Alles ca. 8 Minuten auf höchster Stufe zu einer glatten Creme verrühren.

5. Das Frosting auf den Kuchen streichen. Wer es etwas fester mag, stellt den Kuchen vor dem Servieren in den Kühlschrank.