Lieblingsblogs | Rike von Lykkelig

Zum Ende des Monats wird es wieder Zeit für eine Blogvorstellung. Kennt ihr schon Rike und ihren wunderbaren Blog Lykkelig? Ihr Blog deckt einfach alle Themen ab, die mich reizen und interessieren. Von zahlreichen Foodposts über DIY-Posts bis hin zu Fundstücken aus den Weiten dieses Internets und Posts und Impressionen aus der wunderschönen Hansestadt Hamburg, in der Rike wohnt. Natürlich haben es mir besonders die Foodposts angetan. Kein Wunder, dass u.a. der Himbeer-Cheesecake ganz weit oben auf der Nachbackliste steht. Frischkäse, Quark, Sahne und weiße Schokolade – da bekommt man doch schon beim Leser der Zutaten mehr als Appetit. Rike weiß jedenfalls wie sie ihre gebackenen und gekochten Köstlichkeiten auch optisch in Szene setzen kann und vermittelt beim Schreiben ihrer Texte immer ein schönes heimeliges Gefühl, das dazu beiträgt, dass man sich auf ihrem Blog einfach wohl fühlen muss.


Schockverliebt in die Kombi von Ingwer und feiner weißer Schokolade: White-Chocolate-Ginger-Cookies

Als Wochenendsüß gibt es heue Cookies mit weißer Schokolade und Ingwer. Heute morgen wurde mit den Mädels ausgiebig geschlemmt und das wohl beste Frühstücksbuffet der Stadt genossen. Vermutlich bin ich für die nächsten Tage gesättigt. Daher fällt das Wochenendsüß heute in Form von Cookies etwas schmaler aus. Wunderbar knusprig sind sie und Süße und ein Hauch Schärfe ergänzen sich perfekt. Nicht gesünder als Torte und Kuchen, aber dafür schneller gezaubert. Verpackt in rot-kariertem Band (z.B. von Casa Di Falcone) werden sie zum kleinen Geschenk auf der Kaffeetafel.

Noch mehr Sonntagssüßes gibt es morgen bei Nina. Habt ein schönes Wochenende!

Zutaten (für etwa 20 Stück):
125 g Butter
70 g brauner Zucker
60 g frischer Ingwer
1 Ei
100 g Mehl
20 g Haferflocken
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
100 g weiße Schokolade

Zubereitung:
1. Die Butter, den Zucker und den Ingwer cremig rühren. Das Ei hinzufügen und alles schaumig schlagen.

2. Das Mehl, die Haferflocken, das Backpulver und das Salz darunterheben

3. Die Schokolade grob hacken und unter den Teig rühren.

4. Den Teig zu einer Wurst mit etwa 5cm Durchmesser rollen und in Frischhaltefolie eingewickelt etwa 30 Minuten ins Gefrierfach legen.

5. Die Teigrolle in etwa 1cm dicke Scheiben schneiden und diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und leicht andrücken.

6. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 180°C) auf der mittleren Schiene etwa 10 Minuten goldbraun backen.

Kartoffelröllchen mit Schinken und Steinpilzen

Was der Titel soll? Ich weiß einfach nicht mehr, wie das Gericht wirklich heißt. Ich habe es todesmutig und kleinkriminell aus einer Zeitschrift beim Frisör gerissen und dabei ist der Titel leider auf der Strecke geblieben. Die Kartoffel-Schinken-Steinpilz-Kombination ist etwas sehr wunderbares. Der Estragon dagegen ist Geschmackssache. Ich habe vorher noch nie mit diesem Kraut gekocht und zugegeben mir hat dieses an Anis oder Süßholz erinnerne Aroma nicht zu den Pilzen und dem Schinken geschmeckt, uargh :blah: . Ohne Estragon werde ich das Gericht aber bestimmt nochmal kochen. Vermutlich werde ich aber erst dazu kommen, wenn die anderen 45792 Einträge der Nachkochliste abgearbeitet sind :p .

Zutaten (für 4 Portionen):
15 g Steinpilze
500 g Kartoffeln
25 g Butter
1 Eigelb
80 g Parmesan
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
Olivenöl
1 Knoblauchzehe
Pfeffer
Paprikapulver
200 g gekochter Schinken
Kräuterbutter
500 g Champignons
1 Bund Estragon
Balsamicoessig
Weißwein

Zubereitung:
1. Die Steinpilze etwa 60 Minuten einweichen.

2. Die Kartoffeln in Salzwasser 20 bis 25 Minuten garen, fein stampfen und mit der Butter, dem Eigelb und dem geriebenen Parmesan verrühren.

3. Die Steinpilze und die Frühlingszwiebeln in Öl andünsten und den Knoblauch dazupressen. Zum Püree geben und mit Pfeffer und dem Paprikapulver würzen.

4. Alufolie (etwa 30x30cm) mit Öl bestreichen, mit dem Kochschinken belegen und das Püree darauf geben. Eine Rolle formen und etwa 1 Stunde ins Gefrierfach legen. Anschließend die Rolle in Scheiben schneiden und in Kräuterbutter von beiden Seiten anbraten.

5. Die Champignons putzen, klein schneiden, pfeffern und scharf anbraten. Den Estragon feinhacken und dazu geben. Mit einer Mischung aus Weißwein, Balsamicoessig und ein wenig Süßstoff ablöschen.

Kennt ihr schon den feinen Tee von Løv Organic?

Was gibts bei diesem Wetter schöneres als eine Tasse Tee, die zu Hause auf einen wartet? Ob morgens zum Frühstück, nachmittags zum Kuchen oder einfach zwischendurch – Tee geht immer. Diesen Herbst und Winter habe ich so viel Tee wie nie zuvor getrunken. Da blieb die Kaffeemaschine öfters mal aus. Aber auch im Sommer bin ich Teefan. Grüner oder schwarzer Tee schmecken eben auch großartig in Kombination mit ein paar Eiswürfeln und zusätzlich Limette oder Ingwer. Aber da der Sommer ja noch etwas weit weg ist derzeit, möchte ich euch drei Tees zeigen, die mich derzeit absolut begeistern.

Vielleicht sind dem einem oder anderen von die farbigen Teedosen der von Skandinavien inspirierten Marke Løv Organic ja schon in einem Café aufgefallen. So bin ich jedenfalls auf Løv Organic aufmerksam geworden. Die Dosen mit den süßen Vögelchen lachten mich förmlich an, so dass ich wissen musste, was hinter der Marke steckt. Løv bedeutet in Skandinavien Blatt. Allein für das ö muss man Skandinavien ja eigentlich schon mögen. Noch besser ist, dass die Teeblätter nur biologische Inhaltsstoffe und ausschließlich natürliche Aromen enthalten. Und man schmeckt wirklich einen Unterschied, ob man nun ein normalen Supermarktteebeutel in kochendem Wasser schwimmen lässt oder einen mit groben Blättern gefüllten.

Ich persönlich mag nicht so gerne aromatisierte Tees. Daher sind die drei auf den Fotos abgebildeten für mich genau richtig. Løv is good enthält Anis, Fenchel, Süßholz, Kardamom, Ingwer, Zimt, Pfeffer und Gewürznelken, Løv is pure grüner Tee, Apfelstücke und grünen Mate und Løv is zen duftet und schmeckt wunderbar nach Rooibos, Apfelstücken, Melisse, Brombeerblättern und natürlichem Orangen- und Karamellaroma.

Ich hab noch ein kleines Schmankerl für euch, falls euch die Tees genauso gefallen wir mir oder euer Interesse geweckt ist: Mit dem Code lovgutentag erhaltet ihr 20% Rabatt auf die GESAMTE LOV-Organic Kollektion. Gebt ihn einfach direkt im Warenkorb an.

Rosarote Beeren treffen auf jeden Menge weiße Schokolade: Traumhafte Himbeerblondies

Bei fast einem Pfund Butter darf man die Blondies ruhig adipös nennen. Aber besser ist es, wenn man diese Zahl und die möglichen Folgen für die Hüften schnell wieder vergisst und einfach nur genussvoll in sie reinbeißt – und das kann man wirklich. Säuerliche Himbeeren treffen auf süße Stückchen weißer Schokolade. Der Kuchen ist wunderbar saftig – aber aufgepasst! – auch ziemlich schwer und sättigend.

Das Rezept ist aus diesem Buch – einem der wohl absolut schönsten Back- und Kochbüchern der Welt. Ich habe quasi Leilas Rezept für klassische Blondies und Himbeer-Blondies zusammengefügt und die Zuckermenge ein wenig reduziert. Richtig süß waren die Blondies aber immer noch.

Für die Sammlung des heutigen Sonntagssüß ist Julie zuständig – genießt es!

Zutaten (für 1 Blech):
450g Butter
120g Zucker
160g brauner Zucker
1 EL Vanillezucker
3 Zitronen
6 Eier
450g Weizenmehl
1 EL Backpulver
1 TL Salz
200g weiße Schokolade
150g Himbeeren

Zubereitung:
1. Die Schokolade grob hacken und die Schale der Zitronen abreiben.

2. Die weiche Butter mit den beiden Zuckersorten und dem Vanillezucker cremig rühren.

3. Die Zitronenschale und die Eier nach und nach ebenfalls unterrühren.

4. Das Mehl, das Backpulver und das Salz mischen und unter den Teig heben. Die Schokolade anschließend unterheben.

5. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und die Himbeeren darauf verteilen und leicht andrücken.

6. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 175°C) etwa 30 Minuten backen.

7. Auf einem Gitter abkühlen lassen, in Stücke schneiden und mit Puderzucker bestäuben.