Spaghetti Tonnato

Eine Freundin erzählte mir gestern von ihrem Abend beim Italiener. Sie aß Vitello Tonnato und mir lief schon beim Gedanken an die Kombination von Kapern und Thunfisch das Wasser im Munde zusammen. Daher mussten am Abend Spaghetti als Ersatz herhalten – also quasi Vitello Tonnato ohne Fleisch dafür mit Pasta oder so ähnlich. Geht schnell, schmeckt gut, auch wenn meine Mitesserin einen nicht so schönen Ausdruck für den optischen Zustand der Sauce fand. Aber wie soll eine Thunfischsauce auch richtig lecker aussehen?

Zutaten (für 2 Personen):
etwa 140g Spaghetti
1 kleine Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 Dose Thunfisch
3 EL Kapern
2 EL Crème légère
2-3 EL Frischkäse
Gemüsebrühe
Pfeffer
Parmesan

Zubereitung:
1. Die Spaghetti nach Packungsanleitung in kochendem Salzwasser garen.

2. Die Zwiebel pellen, in kleine Würfel schneiden und in einem Topf in etwas Olivenöl andünsten.

3. Den Knoblauch schälen und fein hacken und genau wie den Thunfisch und die Kapern zu der Zwiebel in den Topf geben und etwa drei Minuten köcheln lassen.

4. Die Crème légère und den Frischkäse unterrühren und mit so viel Gemüsebrühe und/oder Nudelwasser strecken bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

5. Die Spaghetti unterheben und mit frisch gehobeltem Parmesan servieren.

DIY: Valentinstags-Inspiration

Gut, natürlich ist der Valentinstag großartig für die Gewinne der Blumen- und Pralinenindustrie. In den USA wird der Tag der Liebenden sogar nochmal eine Nummer größer zelebriert als bei uns in Deutschland. Ob euch der Valentinstag gefällt oder ihr der Meinung seid, dass man sich immer unabhängig von einem Tag etwas schenken oder gutes tun kann, muss jeder wohl selbst entscheiden. Dennoch fand ich in den Weiten des Internets ein paar schöne Ideen, die dem anderen vielleicht ein Lächeln aufs Gesicht zaubern und oft nur mit ein bisschen Papier und Geschick hergestellt werden können. Schaut euch die Links an, wenn euch eine Idee gefällt. Oft findet ihr zu den Ideen Printables, die ihr sofort ausdrucken könnt.


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Weil Omas Kuchen einfach die besten sind: Saftigster Apfelrührkuchen mit Rosinen.

Beim Stöbern fand ich noch diese Fotos von der großmütterlichen Kaffeetafel. Entstanden sind sie im Spätsommer als die Äpfelbäume im Garten gefühlte Tonnen an Früchten trugen und man gar nicht wusste, was man mit ihnen alles machen sollte. Und so wurden sie gegessen, eingekocht, fleißig zu Apfelmuß verarbeitet und natürlich auch in zahlreichen Variationen verbacken. Und so stand auch einmal dieser herrliche saftige Apfelrührkuchen mit Rumrosinen auf dem Tisch.

Beim Anblick der Kaffeetafel mit dem Sommerstrauß bekomm ich gerade etwas Sehnsucht nach der warmen Jahreszeit. Aber generell machen mich die Fotos gerade auf eine wunderbare Weise froh. Denn das gebackene Süß meiner Oma ist immer verbunden mit diesem tollen Kaffeegeschirr, einem bunten Strauß auf dem Tisch, Kuchenglück im Mund dem guten Gefühl zu wissen, wo man hingehört.

Das richtige Sonntagssüß wird morgen bei Nina gesammelt. Habt noch ein schönes Wochenende!

Zutaten:
2 Äpfel
200g Margarine
150g Zucker
4 Eier
3 EL Milch
300g Mehl
1 TL Backpulver
1 Pck. Vanillinzucker
Rosinen
Rum

Zubereitung:
1. Die Äpfel schälen und in kleine Stückchen schneiden. Die Rosinen mindestens eine halbe Stunde im Rum einweichen lassen.

2. Die Margarine schaumig rühren und abwechselnd den Zucker und die Eier zugeben und unterrühen.

3. Die Milch, den Vanillinzucker, das Mehl und das Backpulver ebenfalls unterrühren.

4. Die Äpfel und die abgetropften Rumrosinen unter den Teig heben und den Teig in eine Kastenform geben.

5. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 180°C) im unteren Drittel etwa 50 bis 60 Minuten backen.

Instagram | Das war der Januar.

Und ehe man sich versieht ist ein Zwölftel des neuen Jahres schon wieder um. Da wird es Zeit die vielen, neuen Leser herzlich zu begrüßen, die insbesondere in den letzten Tagen den Weg hier hin fanden. Ich freue mich sehr, dass ihr da seid und natürlich ganz besonders über die lieben Kommentare :heart: . Diese werde ich alle ausführlich Anfang nächster Woche beantworten, wenn ich wieder zu Hause bin. Derzeit bin ich nämlich aus Unigründen – Blockseminar – vier Tage in der Hauptstadt. Gut, besser gesagt am Rande, aber immerhin :p .

Reihe 1:
» Die Instragram-Fotos des letzten Jahres wurden zu Geschenkpapier umfunktioniert.
» Gesundes Frühstück mit Obst und Joghurt wurde in reizender Begleitung genossen.
» Das sind Paul und Finn. Letzteren reizenden Kerl gibts übrigens auch bei Twitter.

Reihe 2:
» Es wurde endlich mal wieder ausgiebig gekocht: Seeteufel im Speckmantel mit Vanille-Parmesan-Risotto.
» Klausurenphase – der Grund, warum sich die Spannung im Januar eher in Grenzen hielt.
» Äpfel und Cranberries auf dem Weg zum knusprigen, leckeren Crumble.

Reihe 3:
» Der erste Flohmarktbesuch des Jahres war gleich erfolgreich.
» Omas Stachelbeertorte wurde genossen. Das Rezept folgt natürlich.
» Ich dachte darüber nach, was ist, wenn ich mal groß bin.

Reihe 4:
» Die Lieblingstortellini beim Lieblingsitaliener. Absoluter Lieblingssoulfood.
» Die ersten gelben Frühlingsboten haben den Weg ins Haus gefunden.
» Eine göttlich schmeckende gebackene Zimt-Zucker-Kreation: Cinnamon Pull Apart Bread.

Lieblingsblogs | Yvonne von Fräulein Klein

Heute stelle ich euch einen weiteren meiner liebsten Blogs vor. Yvonne bloggt auf Fräulein Klein über verschiedenste Themen, die mich durchaus begeistern. So lassen u.a. zahlreiche Rezept, Deko-Ideen, DIYs und Reiseberichte regelmäßig mein Herz höher schlagen. Und deshalb gehört ihr Blog absolut verdient – wie ich auch schon im Interview mit Radio Fritz erzählte – zu meinen Lieblingsblogs in der Wohlfühl-Kategorie.

Und das ist wie ich finde keine Übertreibung, denn Yvonne nimmt ihre Leser immer auf eine ganz besondere Weise mit zu einem kleinen Ausflug in ihre Welt und bestückt jeden ihrer Posts mit absolut hochwertigen Fotos. Mal schlicht, mal voll mit vielen kleinen Details, aber jedes Mal ist das Betrachten der Fotos ein Genuss.

Würde sie mich lassen, würde ich vermutlich am liebsten sofort bei ihr Einziehen. Die Wohnung ist wunderbar eingerichtet mit Möbeln in hellen, gedeckten Farben – aber keinesfalls langweilig oder zu schlicht. Die Möbel harmonieren einfach großartig zu den vielen Wohnaccessoires und Dekoelmenten. Und gerade beim Dekorieren geht Yvonne gerne mit der Jahreszeit, was mir sehr gefällt. Da steht der Frühling auf dem Küchentisch, der Winter ist im Wohnzimmer zu finden und auch der Sommer hält bei ihr Einzug.

Besonders gut gefallen mir natürlich auch sämtliche Posts und Fotos der Food-Kategorie. Dass Yvonne das Fotografieren liegt, konntet ihr ja schon an den Wohndeko-Fotos sehen, aber die Food-Fotos enthalten zusätzlich dieses Gewisse etwas, das einen am liebsten sofort in den Monitor beißen lässt bei den ganzen süßen und pikanten Verlockungen, die sie auf ihrem Blog präsentiert. Wie wärs mit einem Kirschkuchen? Oder einem Müsli mit frischen Feigen, Granatapfel und Walnuss? Oder doch lieber die Cranberry Muffins?

Und auch an ihren Reisen und Städtetrips lässt Yvonne uns teil haben und nimmt uns mit nach München, ans Meer in Italien oder zum Schloss Sanssouci in Berlin. Neben tolle Fotos hat sie außerdem immer noch ein paar Tipps im Gepäck wie beispielsweise für das ein oder andere schöen Café.

Spätestens jetzt könnt ihr verstehen, warum ich ihren Blog so liebe, oder? :heart: