Ein knuspriger Traum von Pistazien und feiner Schokolade: White-Chocolate-Pistachio-Cookies

Schon wieder Kekse? Weihnachten gab es doch grad erst gefühlte 56kg davon. Ja das stimmt, aber die weißen Schokoweihnachtsmänner schauten so traurig vor sich hin und Cookies gehen schließlich immer – erst recht zusammen mit einem Glas eiskalter Milch. Knackige Schokostückchen treffen auf aromatische Pistazienkerne – eine großartige Kombination. Ich habe bisher noch nie mit Pistazien gebacken, aber in Zukunft werden sie denke ich öfters im Kuchen- oder Keksteig landen.

Und so steht die Schale mit den Cookies hier gerade neben meinem MacBook und versüßt mir das Schreiben des Businessplans und die Klausurvorbereitungen. Definitiv die bessere Art zu lernen. Dennoch fiebere ich dem ersten Februar entgegen, wenn erstmal wieder alles vorbei ist.

Viel Spaß beim Nachbacken & liebe Grüße besonders an die Klausurleidensgenossen da draußen!

Zutaten:
150 g weiße Schokolade
100 g Pistazienkerne
150 g Butter
180 g Zucker
2 Pr. Salz
1 Ei
250 g Mehl
3 Bio-Limetten
2 EL Rum

Zubereitung:
1. Die Schokolade und die Pistazienkerne grob hacken. Die Schale der Limetten abreiben.

2. Die weiche Butter, den Zucker und das Salz schaumig rühren. Anschließend das Ei zugeben und unterrühren, bis die Masse gebunden ist. Erst das Mehl und die Limettenschale, dann den Rum, die Schokolade und die Pistazien unterheben.

3. Den Teig in walnussgroßen Tupfen im Abstand von etwa 4 cm zueinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben.

4. Die Cookies im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 180°C) auf der 2. Schiene von unten etwa 8 bis 10 Minuten backen.

5. Anschließend auf einem Gitter gut auskühlen lassen.

Quelle: essen & trinken (11/2006)

Interior Inspiration: Feine weiße Wohnträume.

Es gibt da zwei kleine Einrichtungshäuser, in die würde ich am liebsten direkt einziehen. Wunderschöne Möbel und Wohnaccessoires fern ab vom Ikeastandardtrott. Allein das Stöbern durch die Austellungen, in der teilweise auch Einzelstücke und Antiquitäten zu finden sind, ist fast schon einer kleiner Ausflug vom Alltag. Die Showrooms sind bis ins kleinste Detail liebevoll entsprechend der Jahreszeit dekoriert und wirken so wohnlich, dass man fast denkt, die Hausherrin könnte im nächsten Moment durch die Tür spazieren und einem Kaffee und Kuchen anbieten.

Sechs Fotos meiner Favoriten habe ich euch mitgebracht. Natürlich sind nicht alle Möbel dort weiß, aber mir gefällt der helle Landhausstil sehr. In das Wohnzimmer (s. Fotos oben) würde ich direkt einziehen wollen. Das Sofa, das ihr auf dem linken Foto seht, steht quasi dem Schrank auf dem rechten Foto zugewandt. Den Schrank mit der kleinen Leiter finde ich wunderbar. Genug offener Stellplatz für Rahmen, Vasen und sonstige Deko und genug geschlossener Stauraum, um weniger ansehliches bzw. Dinge allgemein staubgeschützt zu verstauen. Die gestreifte Tapete bringt ein wenig Leben ins dominante weiß und insgeheim seh ich mich schon meinen morgentlichen Kaffee an dem kleinen Tresen hinter dem Sofa genießen :p .

In den kleinen Vasen in der Wandaufhängung sehe ich schon die Küchenkräuter – Rosmarin, Basilikum und Petersilie müssen immer da sein – gedeihen und auf dem kleinen Tischchen Parfüm, Make Up und einen kleinen Spiegel stehen. Zusammen mit dem Stuhl eine wirkliche Augenweide im Schlafzimmer.

Auf den beiden unteren Fotos ist noch ein wenig Weihnachten. Damit sollte zwar eigentlich Schluss sein Mitte Januar, aber ich finde die Deko so schön, dass ich nicht bis zur nächsten Adventszeit warten möchte, um sie euch zu zeigen. Ein Kamin macht jedes Wohnzimmer um ein Vielfaches wohnlicher und wenn auch noch ein Hirsch drauf steht, dann kann es nichts besseres geben als am lodernden, knisternden Feuer zu entspannen. Die kleine Kommode rechts ist Teil eines Esszimmers. Eigentlich mag ich silberne Weihnachtsdeko nicht so sehr, aber die beiden kleinen Tännchen und die Kränze aus den Kugeln passen einfach großartig zu der restlichen weißen Einrichtung und verleihen ihr eine edle Note.

Ihr vermisst das heutige Sonntagssüß? Dann schaut mal bei Mela und Kia vorbei, bei denen ich heute einen Gastbeitrag verfassen durfe. Leckerer Käsekuchen mit Mandarinen nach Omas Rezept wartet auf euch.

Schokolovers sind schockverliebt: Walnuss-Cranberry-Brownies

Ich hatte gestern so Lust auf gebackenes Süß mit ganz, ganz viel Schokolade. Da musste glatt einer der noch lebenden Schokoweihnachtsmänner dran glauben. Aber zusammen mit Walnüssen und Cranberrys im saftigen Brownieteig zu landen ist auch nicht das schlechteste Ende eines Weihnachtsmanns. Und besser schmecken als Schokolade pur tut es außerdem.

So langsam kann man auch einfache keinen Schokoweihnachtsmänner mehr sehen. Ein paar sind noch übrig und da ihr Mindesthaltbarkeitsdatum im März abläuft, wird es die nächsten Wochen noch diverse schokoladige Leckereien geben. Cookies, Brownies, Blondies, Cheesecake – mir wird da schon was einfallen.

Zutaten:
200g Walnüsse
175g Zartbitterschokolade
3 Eier
80g Zucker
1 Pr. Salz
100g Butter
100g Mehl
15g Kakaopulver
60 g Cranberrys

Zubereitung:
1. Die Walnüsse grob hacken und die Schokolade schmelzen. Die Eier mit dem Zucker und dem Salz etwa 5 Minuten schaumig rühren. Die weiche Butter dazugeben und glatt rühren.

2. Das Mehl und das Kakaopulver mischen, dazugeben zugeben und zu einem glatten Teig rühren. Anschließend die Schokolade, die Walnüsse und die Cranberries unterheben.

3. Den Teig in einen gefetteten Backrahmen (24x24cm) füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 170 °C) auf der 2. Schiene von unten etwa 20 Minuten backen.

4. Die Brownies auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen und kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Satéspieße mit Erdnusssauce

Nach den ganzen Zukunftsgedanken im letzten Posts gibts heut Soulfood! Saftige Saté-Spieße mit leckerer Erdnusssauce. Wenn ich chinesisch essen gehe, gehören die Spieße für mich einfach immer dazu. Das ist schon seit vielen Jahren so und wird sich wohl nie ändern – auch nicht wenn ich mal groß bin :p . Ich mag die Kombination von Erdnuss und Hähnchen einfach sehr, weshalb ich mich auch zu Hause mal an die Sauce wagen wollte. Für den ersten Versuch die Erdnusssauce aus dem Restaurant nachzuahmen ist sie mir denke ich gar nicht mal schlecht gelungen. Lecker war sie auf jeden Fall, aber das nächste Mal werde ich wohl noch einen Hauch Chili hinzufügen. Oder habt ihr das perfekte Asisa-Erdnusssaucen-Rezept?

Zutaten (für 3 Portionen):
600g Hähnchenbrustfilet
5 EL Sojasauce
40g Ingwer
125ml Kokosmilch
75g Erdnüsse
1 Zehe Knoblauch
1 EL Erdnussöl
1 EL rote Currypaste
1 EL Erdnussbuter
1 EL brauner Zucker

Zubereitung:
1. Die Hähnchenbrustfilet in schmale Streifen schneiden und wellenförmig auf die Holzspieße stecken.

2. Den Ingwer schälen und feinhacken und mit der Sojasauce verrühren und über das Fleisch geben.

3. Die Spieße etwa 2 Stunden marinieren lassen und zwischendurch immer mal wieder wenden.

4. Die Erdnüsse fein hacken (z.B. per Gefrierbeutel-Nudelholz-Methode) und den Knoblauch fein schneiden.

5. Das Erdnussöl in einem Topf erhitzen und die Currypaste und den Knoblauch darin anbraten.

6. Mit der Kokosmilch unter Rühren auffüllen und die Erdnüsse, den Zucker und die Erdnussbutter hinzufügen.

7. Auf mittlerer Flamme etwa 10 Minuten köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

8. Die Hähnchenspieße aus der Marinade nehmen, trocken tupfen und in etwas Öl von beiden Seiten hellbraun anbraten.

Gedanken | Wenn ich mal groß bin..

anneklein

…habe ich ein eigenes Haus am Meer.
…bereise ich die ganze Welt.
…habe ich meinen eigenen Zoo.
…habe ich einen tollen Job in einer tollen Stadt.

Diese und andere Sätze in der Art hört man oft aus Kindermündern. Erwachsen sein ist unglaublich weit weg und so macht es Spaß sich auszumalen, wie das Leben wohl in zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahren sein wird. Man träumt und bastelt sich in Gedanken eine großartige Zukunft zusammen. Immer umhüllt von den schützenden Händen der Eltern. Diese geben einem ein Zuhause, von dem man weiß, dass es ein sicherer Ort ist, an dem man jeden Abend ins Bett geht um am nächsten Morgen voller Zuversicht und ohne Sorgen in den Tag zu starten. Vomittags wird durch den Kindergarten oder die Schule bestimmt. Nachmittags bleibt noch genug Zeit für die schönsten Dinge der Welt: Familie, Freunde und Hobbies. So geht das fünf Tage die Woche und anschließend folgt das Wochenende an dem genug Zeit für viele weitere schöne Unternehmungen ist. Und an jedem dieser Tage geht man Abends in Bett und lässt den Tag noch einmal kurz Revue passieren und man träumt noch ein wenig vor sich hin. Der Junge, der tagsüber im Schwimmbad war malt sich vielleicht aus später seinen eigenen Pool im Garten zu haben – wenn er mal groß ist. Das Mädchen, das jeden Dienstag zur Reitstunde geht, träumt von ihrem eigenen Pferd – wenn sie mal groß ist. Und nach der ersten Gitarrenstunde träumen die beiden Freunde von einer grandiosen Karriere als Rockstars – wenn sie mal groß sind. Wir alle schwimmen im Strom des Alltags. Werden von ihm vom Kindergarten in die Schule getragen ohne dabei viel nachzudenken oder große Entscheidungen zu tätigen. Es passiert einfach, der normale Lauf des Lebens. Am Ende der Schulzeit angekommen müssen wir den ersten großen Sprung wagen. Ausbildung oder Studium? Dennoch sind wir bei dieser Entscheidung umringt von Menschen, die uns gute Tipps geben können und gleiches erleben. Welche Option bietet uns die besten Zukunftschancen? Drei Jahre später folgt dann der zweite umso größere Sprung.

Irgendwie macht das „Wenn-ich-mal-groß-bin“-Spiel nur wirklich Spaß, wenn man so groß ist, dass man gerade über die Tischkante schauen kann. Gerade mag ich mich einfach nicht entscheiden, wie es weiter geht. Master oder Berufseinstieg? In welchem Bereich genau? Wegziehen oder in der Heimatstadt bleiben? Was macht auf Dauer glücklich? Wo werde ich glücklich? Alles Fragen auf die ich im Moment noch keine Antwort weiß – noch nicht. Bald muss sie gefunden werden. Bis dahin werde ich weiter alle möglichen Optionen vergleichen und ein wenig weiter träumen. Denn sobald man das „Wenn-ich-mal-groß-bin“-Spiel nicht mehr spielt, hat man wahrscheinlich auch keine Träume mehr: Wenn ich mal groß bin, habe ich einen Job, der mich erfüllt und lebe an einem Ort an dem ich mich wohl fühle, zusammen mit den Menschen, die mich glücklich machen.