Instagram | Das war der Juli.

Die erste Woche August ist schon wieder um. Da wird es also höchste Zeit für den Juli-Rückblick in Instagramperspektive. Zwar fühlte es sich Anfang des Monats mit dem ganzen Regen und den Temperaturen von unter 20°C so gar nicht nach Juli an. Dafür ließ sich Ende des Monats endlich für gut eine Woche der Sommer blicken und diese Tage wurden besonders intensiv genutzt und genossen. Wer mir bei Instagram folgen will, der findet mich dort als telialicious. :)

Reihe 1:
» Die alten Buttons am ehemaligen Schulrucksack wiedergefunden.
» Das momentane Lieblingsohrgehänge.
» Das momentane Lieblingsoutfit.

Reihe 2:
» Ein Wochenende gings nach Amsterdam. Alle Posts und Fotos dazu hier.
» Der Lieblingsburger mit superleckeren hausgemachten Fries.
» Die Sportbegeisterung hält übrigens auch an.

Reihe 3:
» Die Lieblingstomatensuppe kam auch mal wieder auf den Tisch.
» Kaffekränzchen für die Oma organisiert mit Erdbeertörtchen und Kirsch-Streusel-Kuchen.
» Leckere Rouladen, Rotkohl und Klößen. Das können auch nur Omas kochen.

Reihe 4:
» Feierei geht nur mit Hugo…
» …Käsespießchen…
» … und Licht.

Reihe 5:
» Ich war Jurymitglied bei einem Kuchenwettbewerb.
» Das neue Nussini mit Kokos ist ein Traum. Absolute Suchtgefahr.
» Die Johannisbeeren wurden geerntet und zu Gelee verarbeitet – very berry!

Reihe 6:
» Ein fruchtiger Himbeer-Kokos-Käsekuchen wurde gebacken.
» Der zweitleckerste Burger der Stadt, knusprige Fries und Ingwermayo.
» Brotbackpremiere: Knuspriges Dinkelvollkornbrot mit Walnüssen

Reihe 7:
» Ende des Monats war endlich der Sommer da: Shorts und Sandalen.
» Laue Abende im Biergarten genießen…
» … und Ofenkartoffel essen.

Reihe 8:
» Sommerzeit ist Froyo-Zeit. Ein leerer Froyo ist allerdings ein schlechter Froyo.
» Sommer auf den Nägeln. Neonliebe auf dem Ringfinger.
» Schlechter als ein leerer Froyo ist nur ein leeres Ben&Jerrys.

Reihe 9:
» Darum habe ich mit dem Himbeer Joghurt Eis schnell für Nachschub gesorgt.
» Die wirklich heißen Sonnentage wurden im Freibad genossen.
» Sommerliches Frühstück – Joghurt, Müsli und Obst – im Lieblingscafé.

Lieblingslocations | Melly’s Cookie Bar Amsterdam

Ich möchte euch heute eine weitere feine Locations in Amsterdam vorstellen.

Nach dem kleinen Pancakes Restaurant geht es heute zu Melly’s Cookie Bar, die ganz in der Nähe des könglichen Palasts zu finden ist. Dani hatte auf ihrem Blog letztes Jahr über die Cookie Bar berichtet und da stand fest, dass auch ich ihr einen Besuch abstatten werde, sollte ich mal in Amsterdam sein.

Wenn ihr Glück habt ist noch einer der wenigen Plätze in der Bar frei und ihr könnt euren Kaffee und etwas gebackenes Süß direkt vor Ort genießen. Die Cookies sind wunderbar und bei den vielen Sorten hat man schon mal ein paar Entscheidungsschwierigkeiten. Wir probierten Madeleines und Kokosmakronen. In der Kuchentheke erwarten euch außerdem u.a. Pies, Croissants, Apfelkuchen, kleine Plunderteilchen und Brownies. Letzterer war mit Abstand der schokoladigste, den ich je gegessen habe. Mehr als die Hälfte war da fast nicht zu schaffen – Chocshoc pur. :heart:

Schaut also unbedingt mal rein in die kleine Cookie Bar, wenn ihr in Amsterdam seid!

Melly’s Cookie Bar
Nieuwezijds Voorburgwal 137
1012 RJ Amsterdam
www.mellyscookiebar.nl






Dinkelvollkornbrot mit Walnüssen

Heute gibts das Rezept zu meiner persönlichen Brotbackpremiere! Ich saß letzten Monat ja in der Jury eines Kuchenwettbewerbs und nachdem ich an diesem Abend fünfundzwanzig Kuchen probierte war mein Hunger auf gebackenes Süß erstmal gestillt – nicht aber die Lust auf Backen!

So wagte ich mich an das Projekt Brot backen und war absolut zufrieden mit dem Ergebnis. Ein saftiges Brot mit knuspriger Kruste und grobgehackten Walnüssen, was sowohl mit süßen als auch pikantem Aufstricht wunderbar schmeckte. Der Sauerteigansatz liegt übrigens schon in der Küche. Das zweite selbstgebackene Brot wird also nicht lange auf sich warten lassen!

Ihr Lieben, ich wünsche euch ein feines und hoffentlich sonniges Wochenende!

Zutaten:
500g Dinkelvollkornmehl
1 Pck. Trockenhefe
100g grob gehackte Walnüsse
10g Salz
10g Rohrzucker
275 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:
1. Das Mehl mit der Trockenhefe in einer Schüssel vermengen. Anschließend alle anderen Zutaten hinzugeben und die Masse zu einem Teig verkneten.

2. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort mindestens eine Stunde lang gehen lassen.

3. Anschließend den Teig nochmal kurz durchkneten und ihn zu einem Laib Brot formen. Dieses oben mit einem Messer einritzen und es weitere 30 Minuten gehen lassen.

4. Den Laib mit etwas Wasser bestreichen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 200°C) etwa 45 bis 50 Minuten backen.

5. Währendessen alle 15 Minuten mit Wasser bestreichen. Zusätzlich könnt ihr außerdem eine Tasse mit Wasser in den Ofen stellen. Dadruch wird die Kruste noch knuspriger.

Wenn die rosaroten Lieblingsbeeren und zarte Kokosflocken auf eine saftige Quarkmasse treffen: Himbeer-Kokos-Käsekuchen

Sommer ist Beerenzeit. Egal ob Erdbeeren, Himbeere, Blaubeere oder Johannisbeere. Hinter dem Haus meiner Oma steht ein mittlerweile sehr knochiger Himbeerstrauch, aber jedes Jahr aufs neue schenkt er uns viele viele der süßen, roten Früchte. Gerade wurden die letzten Früchte abgeerntet. Die schönsten wurden pur vernascht, die weniger schönen sind zusammen mit ein paar Kokosraspeln im Käsekuchenteig versunken und fertig war ein wunderbarer Sommerkuchen.

Zutaten (für eine Springform Ø24 cm):
100g Butter
200g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
4 Eier
750g Quark (20% Fett)
2 TL Backpulver
1 Pck. Puddingpulver
1 Bio-Zitrone
70g Gries
125g Kokosraspeln
300g Himbeeren

Zubereitung:
1. Die gefettete Springform mit 25g der Kokosraspeln bestreuen. Die Himbeeren und den Quark jeweils gut abtropfen lassen. Die Schale der Zitrone abreiben und diese auspressen.

2. Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Anschließend nach und nach die Eier unterrühren.

3. Die Hälfte des Quarks und anschließend das Backpulver, das Puddingpulver, die Zitronenschale und den -saft, den Gries und die Kokosflocken unterrühren. Anschließend den restlichen Quark unterrühren.

4. Zum Schluss die Himbeeren vorsichtig unterheben und den Teig in die Springform füllen.

5. Den Käsekuchen im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 150°C) eine Stunde backen. Sollte der Kuchen zu dunkel werden, könnt ihr ihn einfach mit Alufolie abdecken.

Und so hat mich diese Tage nicht nur der feine Käsekuchen erfreut, sondern auch die Mitteilung, dass mein Blog in der Top 10 des AMA Food Blog Awards ist. Allein damit habe ich schon überhaupt nicht gerechnet. Immerhin waren insgesamt knapp 130 Blogs nominiert. Darum muss ich wirklich danke an alle sagen, die meinen Blog vorgeschlagen haben :heart: ! Nun heißt es natürlich hoffen, dass auch der Jury mein Blog gefällt. Ich bin gespannt, wie es weitergeht!

 

Gastbeitrag | Buttermilch-Lavendel-Scones


Nun, da Anne ihr Bachelorstudium zu einem – vermutlich – glorreichen Ende bringen wird, muss sie ihren Blog zwangsläufig ein wenig vernachlässigen. Aus diesem Grund hat sie mich darum gebeten, einen Gastpost zu verfassen. Und dieser Bitte komme ich natürlich gerne nach. Aber: hallo erstmal. Mein Name ist Christina und ich blogge auf feines gemüse die Ergebnisse meines Daseins als koch- und backverrückte Vegetarierin, die gerne Experimente mit außergewöhnlichen Aromen anstellt.

Und was dabei herauskommt, kann ich euch mit diesem Post direkt demonstrieren: Buttermilch-Lavendel-Scones mit Zitronenquark. Scones sind immer ne prima Sache. Sie sind irgendwas zwischen süßem Brot und Trockenkuchen, ruckzuck fertig und totaaal variabel – wer also keine Lust auf (oder eine Abneigung gegen) Lavendel hat, nimmt einfach geriebene Zitronenschale oder getrocknete Cranberries oder grob gehackte Mandeln oder Schokolade oder Ingwer oder… – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Das hier gehören aber definitiv zu meinen Favoriten, denn der Lavendel harmoniert ganz wunderbar mit dem süßen Zitronenquark. Definitiv: Suchtgefahr!

Ich hoffe, ich konnte euch hiermit Annes Sendepause – im wahrsten Sinne des Wortes – versüßen. Vielleicht schaut ihr ja auch mal bei mir vorbei, ich würde mich freuen!

Zutaten (für 6 Stück):
Für die Scones:
250 g Mehl
1,5 TL Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
40 g Zucker
60 g weiche Butter oder Margarine
½ TL getrockneter Lavendel (Achtung: Gefahr der Überdosierung, auf gar keinen Fall mehr nehmen, sonst schmeckt’s seifig… )
100 ml Buttermilch

Für den Zitronenquark:
150 g Speisequark (20%)
15 g Puderzucker – oder ganz nach eurem Geschmack
Saft von ½ Zitrone

Zubereitung:
1. Den Backofen auf 200° (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

2. Mehl mit Backpulver, Salz, Zucker und Lavendel. Butter oder Margarine hinzugeben und alles mit den Fingern zu einem krümeligen Teig kneten. Jetzt die Buttermilch zugießen und alles zu einem recht festen Teig verkneten.

3. Diesen dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und zu einem ca. 2 cm hohen Fladen drücken oder ausrollen. Ich benutze dafür nur die Hände, das geht wunderbar, weil der Teig ganz unkompliziert ist und weder zu nass noch zu trocken ist.

4. Den Teig schließlich in 6 Tortenstücke schneiden, das Blech in die mittlere Ofenschiene schieben und ca. 20 Minuten backen, bis die Scones leicht gebräunt sind.

5. In der Zwischenzeit könnt ihr den Zitronenquark zubereiten: Dazu einfach den Quark mit Puderzucker und Zitronensaft verrühren und zu den (am besten noch leicht warmen) Scones servieren.