DIY: Pompoms

Es regnet und regnet und regnet. Und ich träume von Stunden auf einer weichen Decke unter einem großen Baum. Die Sonnenstrahlen finden nur vereinzelt den Weg durch die Baumkrone und es riecht nach Sommer. Um trotzdem etwas letzte Sommerstimmung in die Wohnung zu bringen, eignet sich so ein verregneter Herbstnachmittag, um einmal wieder Pinsel und Farbe in die Hand zu nehmen – ach wie lang ist es her.

Um bunte Pompoms zu basteln braucht ihr:

– Muffinförmchen
– Wasserfarben
– Schälchen
– Teller
– Küchenpapier
– Pinsel
– Weißes Garn
– eine Nadel
– grobe Schnur
– eventuell ein paar Perlen

Entweder ihr färbt die Förmchen ganz ein, in dem ihr sie in die Schälchen, die mit Wasser und eurer Lieblingswasserfarbe gefüllt sind, legt, oder ihr lasst die Mitte der Förmchen weiß und bemalt sie nur am Rand mit einem Pinsel. Anschließend legt ihr die Förmchen auf mit Küchenpapier belegte Teller und lasst sie trocknen. Sie verlieren durch die Feuchtigkeit ihre typischen geknickten Ränder und werden glatter.

Sind die Förmchen trocken, faltet ihr sie einmal in der Mitte und danach noch einmal. So erhaltet in geviertelte Förmchen. Die geschlossene Seite der Viertel knickt ihr nun nochmals bis zur Mitte und näht das Fähnchen oben an der Spitze mit ein paar Stichen fest. Entweder ihr fädelt nun eine Perle auf und näht das Fähnchen zu einer Girlande an die grobe Schnur (zum Beispiel immer im Abstand von 15 Zentimetern) oder ihr verknotet die Naht und näht dann viele Fähnchen an den Spitzen so aneinander, dass ein runder Ball entsteht. Am Besten näht ihr erst zwei Hälftern der Pompoms und näht sie danach zusammen.

Und schon holt ihr mit ein paar frische Farben den Sommer zurück. Wenn ihr die Girlande oder den Pompom in die Nähe eines Fensters hängt, wehen sie ganz seicht im Wind.

Eure Anne

DIY: Farbmuster

„KreaTiefs“ treffen uns alle immer wieder – oftmals genau dann, wenn man endlich mal genug Zeit für neue Projekte hätte. Das frisch gekaufte Skizzen- oder Scrapbook wartet nur darauf, mit Ideen gefüllt zu werden, doch es kommt einfach nichts Brauchbares zustande. Inspiration muss her – Pinterest gehört in solchen Phasen zu meinen am meisten besuchten Websites. Einfach mal rausgehen, durch die Natur schlendern, im Buchladen durch Bildbände stöbern – Alltägliches kann richtig inspirierend sein, wenn man es versucht, einmal bewusst wahrzunehmen.

Eine Sache, die mich immer und immer wieder inspiriert sind Farben. Helle Farben, gesättigte Farben… Farbabstufungen, Farbverläufe, Farbkontraste. Ich liebe zum Beispiel diese Farbmuster, die es im Baumarkt bei den Wandfarben gibt. Ich kann zumindest nicht in einen Baumarkt gehen, ohne mir ein paar Streifen Farbmuster mitzunehmen, die ich besonders schön finde. Zuhause klebe ich sie dann in mein Scrapbook und schaue sie mir immer wieder gerne an.

In meinem Gastbeitrag darf ich euch nun zeigen, wie man sich aus diesen Farbmustern eine tolle Inspirationsquelle basteln kann. In einem hübschen Bilderrahmen kann man damit kleine Kunstwerke schaffen, die sich auch super zur Dekoration in den eigenen vier Wänden eignen.

Wer außerdem Lust auf weitere DIY-Ideen hat – auf meinem Blog Lovenotes.de schreibe ich über meine Projekte, Inspirationen, Scrapbooking, Reisen, Food und noch einiges mehr.

Los geht’s. Für dieses Projekt benötigst du neben einigen Farbmustern ein Geodreieck, einen Stift sowie eine Schere, Klebestift und einen Bogen Papier, auf dem die Farbfelder aufgeklebt werden. Ich habe meine fertigen Bilder außerdem in einen Bilderrahmen gelegt.

(1) Sammle einige Farbmuster und suche dir die Farben aus, die du miteinander zu einem Muster kombinieren möchtest.
(2) (3) (4)Mit einem Geodreieck misst du die Farbfelder zu gleichmäßigen rechtwinkligen Dreiecken aus und schneidest die Dreiecke mit einer Schere aus.

(5) Sortiere die Dreiecke nach Farben…
(6) … und beginne, sie in einem Muster auf ein Papier zu kleben. Ich habe meine als Quadrate angeordnert, aber natürlich kann man sie auch in anderen Mustern aufkleben. Rauten finde ich zum Beispiel auch sehr schön.

Ich habe mir aus etwas dickerem Papier noch ein Passepartout gebastelt und mit in meinen Bilderrahmen gelegt. Das hilft unter anderem dem Auge, beim Betrachten nicht zu sehr vom Bilderrahmen abgelenkt zu werden und wertet das Bild einfach noch ein wenig mehr auf.

Ich hoffe, euch hat dieser Beitrag inspiriert und zum Nachmachen angeregt. Wer mag, kann gerne ein paar Fotos seiner „Farbwelten“ zeigen :-)

Instagram | Das war der Oktober.

Und zack ist November, wie konnte das so schnell passieren? Der Oktober war definitiv ein spannender Monat hauptsächlich bestimmt von Wohnungssuche, Umzug und Auszug von daheim. Die Kisten sind ausgepackt, ich fühle mich mehr als wohl in der neuen Wohnung, der neue Lebensabschnitt kann also beginnen. Wer mir bei Instagram folgen will, der findet mich dort als telialicious. :)

Reihe 1:
» Kann der Monat besser beginnen als mit einem Kaffekränzchen?
» Äpfel, Äpfel, Äpfel, Äpfel, Äpfel, Äpfel, Äpfel, Äpfel, Äpfel, Äpfel, Äpfel, Äpfel, Äpfel.
» Die wohl tollste Verpackung seit es Lindt gibt. Leider etwas zu süß für meinen Geschmack.

Reihe 2:
» Gefühlte 430 mal ging es zu Ikea. Herr Brokkoli musste natürlich auch mit.
» Auf Einrichtungssinspirationstour.
» Unglaublich, dass die vielen Kisten so schnell wieder ausgepackt waren.

Reihe 3:
» Umzugsstärkung. Ein leckerer Chinese direkt nebenan ist auch schon mal viel wert.
» Mein(e) Lisbeth hängt. Alles ist gut.
» Ein Obstkistenregal ist noch in der Mache.

Reihe 4:
» Die neue Wahlheimat Düsseldorf.
» Inklusive Flüsschen.
» Blümchenmeetsstrick. Der Winter kann kommen.

Reihe 5:
» Herbstlicht.
» Wieso gibt es eigentlich so selten Pizza mit Aubergine im Restaurant?
» Herbstspaziergang.

New York | Kommt mit, wir verbringen einen zauberhaften Tag im grünen Central Park.

Heute gibt es den zweiten Schwung Fotos aus New York. Nachdem Sandy gestern Nacht über die Metropole gefegt ist und man heute in den Medien Fotos von einem verwüsteten, überschwemmten New York sieht, blickt man doch noch etwas anders auf die eigene Reise zurück.

Im heutigen Post soll u.a. der Central Park im Mittelpunkt stehen. Bevor ihr dorthin aufbrecht, startet ihr den Tag am besten mit einem leckeren Frühstück bei Alice’s Tea Cup, einem süßen kleinen Café, was ich euch ja bereits vorgestellt habe und was in unmittelbarer Nähe zum Park liegt.



Und dann lauft erstmal einfach los und genießt das ganze Grün. Hinter den Bäumen blitzen zwar in Richtung Norden die Hochhäuser und in Richtung Süden das Apartmenthaus The San Remo durch, aber der tpyische Stadtlärm dringt zum Glück nicht in den Park ein.



Einige Seen gibts im Park natürlich auch. Der größte ist The Reservoir. Würde ich in New York leben, wäre dessen Umrundung vermutlich meine allmorgendliche Joggingrunde. Der zweitgrößte See – The Lake – hat durch seine vielen kleinen Buchten etwas romantisches. An der schmalsten Stelle wird er von der Bow Bridge überspannt und besonders am Wochenende sind viele kleine Ruderboote auf dem See unterwegs, die gemietet werden können.



Eichhörnchen sind natürlich auch im Park zu finden. Die kleinen Nager wuseln im Prinzip überall im Central Park durch die Gegend und entlocken vor allem uns Mädels ein entzücktes „Ohhhhh, wie süß.“, was sie ja auch einfach wirklich sind. Generell solltet ihr auch einfach unbedingt mal von den Hauptwegen auf die vielen kleinen Pfade abbiegen und schwupps fühlt man sich dank des weichen Bodens wie im Wald.



Und nachdem man eine halbe Ewigkeit durch den Park spaziert ist, darf man sich natürlich auch eine Pause gönnen. Darum lasst euch einfach auf einer der vielen Wiesen nieder und beobachtet das Treiben um euch herum. Sport ist da natürlich auch ein großes Thema. Dass sich im Park viele Jogger tummeln und auch Baseballplätze zu finden sind, war ja zu erwarten. Etwas ungewöhnlich für unsere deutschen Augen waren aber die Quidditch spielenden Menschen, die sich Besen zwischen die Beine klemmten, je drei Tore in den Boden rammten und so um den goldenen Schnatz kämpften – kein Scherz! Durchaus anfreunden könnte ich mich aber mit den Outdoor-Fitness-Kursgruppen.

Beim nächsten New York Posts wirds dann aber auch wieder weniger Grün :p .

Gastbeitrag | Kokos-Himbeer-Cupcakes

Hallo, ich heiße Yvonne und blogge unter dem Namen Frl. Klein. Ich freue mich für Anne diesen Gastbeitrag schreiben zu dürfen. Bei mir gibt es heute leckere Kokos-Himbeer-Cupcakes. Ich wohne in Bayern, bin Mama von zwei Töchtern im Alter von sechs und neun Jahren, seit zehn Jahren glücklich verheiratet. Gerade bin ich mit meinem Buch „Die wunderbare Welt von Fräulein Klein“ fertig geworden, in dem es wie auch in meinem Blog um Dekoinspirationen und ganz viel Gebackenes geht. Außerdem darf ich monatlich für das schweizer Magazin „wir eltern“ Rezepte entwickeln und die jeweiligen Rezepte auch abfotografieren. Fotografie ist ebenfalls eine große Leidenschaft von mir. In meinem Blog geht es wie bereits erwähnt um Dekoinspirationen, Rezepte und was mich ansonsten noch so „beschäftigt“ :) .

Eure Yvonne

Zutaten (für 12 Stück):
150g Butter
100g Mehl
50g Kokosraspel
1 TL Backpulver
75g Joghurt
1 Bio-Zitrone
75g Zucker
1 Pck. Bourbon-Vanillezucker

1 EL Zitronensaft
70g Butter
80g Puderzucker
350g Frischkäse

Zubereitung:
Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Eier zufügen und weiterrühren. Joghurt zufügen. Mehl mit Kokosraspel und Backpulver mischen und unterrühren. Zitronenschale abreiben. Den Saft der Zitronen auspressen und 1 EL für das Topping beiseite stellen. Rest mit Schale unter den Teig rühren. Alles in Cupcake-Förmchen füllen und bei 180 Grad ca. 25 min. backen. Abkühlen lassen. Butter mit gesiebtem Puderzucker und Frischkäse und Saft zu einer glatten Creme verrühren. In einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes spritzen!