New York | So war der erste Tag.

Heute gibt es endlich den ersten Schwung Fotos aus New York. Obwohl ich ja schon gut drei Wochen wieder hier bin, habe ich erst jetzt Zeit gefunden mich mal wirklich entspannt durch all die Fotos zu klicken und sie zu sortieren.

Die Fotos heute sind alle am ersten Tag in der Metropole entstanden. Generell solltet ihr in New York so viel wie möglich zu Fuß abklappern, um möglichst viel von der Stadt zu sehen. Los ging es Tag eins beim Times Square, da unser Hotel direkt in der Nähe lag. In Richtung Süden bis zum Bryant Park, anschließend die 5th Avenue hoch zu einem kleinen Frühstücksstop beim Rockefeller Plaza. Eigentlich bin ich überhaupt kein Fan von Starbucks, aber der Pumpkin Spice Latte und das Pumpkin Spice Bread sind einfach zu lecker.



Mit ganz viel Kürbisliebe im Bauch ging es weiter die 5th Avenue hoch. Shopping stand am ersten Tag bei uns aber noch nicht auf dem Programm auch wenn sich an der Straße ein Shop neben den anderen reiht. Wenn ihr euren – spätestens an Tag drei – geschundenen Füßen etwas gutes tun wollt, dann schaut bei Nike Town (6 East 57th Street) vorbei.





Von dort aus spazierten wir die siebenundfünfzigste Straße in Richtung Osten bis zur 8th Avenue. Von dort aus ging es Richtung Süden vorbei am Port Authority Bus Terminal, am New York Times Building, dem Madison Square Garden und der riesigen New York Post Office.





Weiter gehts auf der 34th Street wieder in Richtung Westen. Bei Macys, dem größten Kaufhaus der Welt solltet ihr zumindest einen kurzen Blick einwerfen. Der Laden ist nicht nur ein Shoppingparadis, auch die alten schmalen Rolltreppen sind toll. Vorbei am Empire State Building gehts bis zur Park Avenue. Von dort aus laufen wir weiter in Richtung Norden bis zur Central Station. Vermutlich sollte es in jeder Stadt so einen tollen Bahnhof geben. Die Atmosphäre ist wunderbar in der alten Halle mit den riesigen Fenstern. Direkt nebenan ist außerdem gleich das Chrysler Building.





Spätestens jetzt hat man sich eine Stärkung verdient. Welche schönen Restaurants und Cafés wir in New York gefunden haben, erfahrt ihr dann bald in einem der nächsten Posts mit einem weiteren Schwung Fotos aus New York. Habt einen feinen Sonntag! :)

Beeren-Curd: Sommer im Glas

Immer nur Lemon Curd ist ja langweilig – warum nicht mal die beerige Variante probieren? Auch wenn es draußen fies am regnen ist und langsam aber sicher kalt wird, kann man sich noch ein wenig den Sommer aufs Brot schmieren. Am besten schmeckt es wohl auf frischem Hefebrot, aber auch zum Backen als Füllung von Muffins oder Torten kann man es wunderbar verwenden. Ich muss ja gestehen, ich bin ein wenig traumatisiert, was das Erhitzen von rohen Eiern für Cremes oder Pudding angeht. Da kann man ziemlich schnell Vanille-Rührei anstelle von einer schön lockeren Vanille-Creme produzieren. Da wird Ungeduld eben sofort bestraft, wenn man es mit dem Erhitzen übertreibt. Seit dem steht der Regler des Herdes maximal auf zwei und ich lege eine Engelsgeduld an den Tag :p .

Zutaten (für 2 Gläser à 250 ml):
3 Biolimetten
250 g gemischte TK-Beeren, aufgetaut
4 sehr frische Eier (Kl. M)
200 g flüssige Butter
170 g Zucker

Zubereitung:
1. Die Beeren auftauen lassen. Die Schale von zwei Limetten abreiben. Den Saft von allen drei Limetten auspressen.

2. Den Saft und und die Schale zu den Beeren geben und pürieren. Anschließend durch ein feines Sieb streichen.

3. Die Eier, die Butter und den Zucker in einem Topf geben und verrühren. Die pürierten Beeren dazugeben und die Masse unter ständigem Rühren so lange langsam erhitzen, bis sie beginnt dicklich zu werden. Nicht kochen, sonst gibt es Rührei gerinnt sie!

4. Das Curd durch ein feines Sieb streichen und bis zum Rand in die Gläser füllen. Die Gläser gut verschließen und das Curd kalt stellen.

Bald ist hier auf dem Blog auch wieder mehr los. Vor allem zum Beantworten eurer Kommentare bin ich in letzter Zeit einfach nicht gekommen. Ich tingel im Moment auf Möbelsuche von Einrichtungshaus zu Einrichtungshaus und suche gefühlte 374201 Einzelteile für den Futurehaushalt zusammen. Es zieht sich, aber macht Spaß und ich freue mich schon, wenn bald alles fertig eingerichtet ist.

Habt ein wunderbares Wochenende!

Schockverliebt in New York und nun zum ersten Mal selbst gebacken: Blueberry Scones

Wie gestern versprochen, gibt es heute das Rezept für die Blaubeerscones. Die versüßen einem garantiert jeden noch so schlimm erscheinenden Montag. Das Rezept ist übrigens aus dem Buch Backen. I love Baking von Cynthia Barcomi, in dem ihr außerdem noch viele andere Rezepte für Muffins, Scones, Spreads, Cakes, Pies, Cookies und auch Eis findet. Cynthia hat mit dem Buch zwar sicher nicht das Rad neu erfunden, aber das muss sie auch gar nicht, denn schließlich sind auch Klassiker immer was feines. Als nächstes werde ich vermutlich die Florentine Muffins – Muffins mit Spinat, Ricotta und Parmesan – ausprobieren, die klingen nämlich köstlich!

Ich werde jetzt dem schwedischen Möbelriesen einen Besuch abstatten und das wichtige obligatorische Hot Dog zum Mittag genießen, das mindestens fast genauso gut ist wie die Blaubeerscones :p . Habt einen guten Start in die neue Woche!

Zutaten (für 8 große Scones):
2 Eier
60ml kalte Buttermilch
Abrieb einer halben Bio-Zitrone
325g Mehl
100g Zucker
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1/2 TL Salz
90g Butter
200g Blaubeeren
1/2 TL Zimt
2 TL Zucker

Zubereitung:
1. Die Eier, die Buttermilch und die Zitronenschale in einem Messbecher vermischen. Das Mehl, den Zucker, das Backpulver, das Natron und das Salz in einer Rührschüssel vermischen.

2. Die kalte Butter würfeln und sofort in die Mehlmischung einarbeiten bis alls an grobe Krümel erinnert. Die flüssige Mischung dazugeben und alles so lange verrühren bis es sich gerade vermischt hat. Anschließend vorsichtig die Blaubeeren unterheben.

3. Die Mischung auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und aus dem Teig eine Scheibe von etwas 2cm Dicke und 20cm Durchmesser formen. Falls der Teig zu klebrig ist alles mit etwas Mehl bestäuben. Aus dem Teig acht Scones ausstechen und mit Zimt und Zucker bestreuen.

4. Die Scones im vorgeheizten Backofen (200°C) etwa 18 Minuten backen bis sie etwas Farbe angenommen haben. Anschießend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Quelle: Backen. I love Baking


Blaubeer Scones + Give Away

Die Sconesliebe ist momentan wieder ganz ganz groß. Nicht zuletzt natürlich auch dank Alices Tea Cup, aber da New York tausende Kilometer weit weg ist, müssen selbstgebackene Scones her. Das Rezept dazu verrate ich euch morgen. Heute sollen die schönen Tassen von Greengate im Mittelpunkt stehen, die ihr heute gewinnen könnt. Der Shop La Fraise Rouge war so lieb und hat sie mir zum Verlosen zur Verfügung gestellt.

In dem Shop findet ihr neben weiteren Artikeln von Greengate viele schöne Sachen für die ganz kleinen, aber auch die großen Menschen. Für die ganz kleinen gibt es beispielsweise Rasseln und Schnuller, für die etwas größeren u.a. schöne Taschen aus Filz und für die ganz großen unter anderem Masking Tape, Handy- und Kulturtaschen. Ganz besonders mag ich die Necessairs, in den all die kleinen wichtigen Dinge des Alltags wie Nagelschere oder Lippenstift gut aufgehoben sind.

Die drei schönen Tassen von Greengate kann eine/r von euch gewinnen. Ich mag die Farben und das Muster sehr. Die Tassen bringen einfach noch etwas Sommerfrische auf den Tisch, während es draußen in Strömen regnet. Wie genau ihr mitmachen könnt, erfahrt ihr am Ende des Posts. Ich drücke euch jedenfalls allen fest die Däumchen :) .

Auch euer Daumen drücken in Sachen Wohnungssuche hat was gebracht. Danke an dieser Stelle auch für den ein oder anderen Mietvorschlag. Die Traumwohnung ist jedenfalls gefunden und ich kann es selbst noch so gar nicht glauben, dass die Wohnungssuche so schnell ging und die Wohnung einfach ohne Abstriche genau so ist, wie ich sie mir immer gewünscht habe. Mir schwirren einige Einrichtungsideen im Kopf rum und ich kann es im Prinzip kaum mehr Abwarten mit dem Einrichten zu beginnen. Dem schwedischen Möbelhaus werden jedenfalls noch ein paar Besuche abgestattet und auch die Kommodenknäufe könnte ich mir wunderbar an einem meiner neuen Schränke vorstellen.

Du möchtest die drei Tassen von Greengate gewinnen?
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Crumble Crumble: Omas Streuselkuchen in zweierlei Varianten – genau das richtige für Streuselfans!

Von guten German Streuselkuchen sind ja selbst die Amerikaner angetan. Aber nirgens schmeckt der Kuchen so gut wie daheim und darum gibt es heute das klassische Streuselkuchenrezept meiner Oma. Egal, ob mit Äpfeln oder Pflaumen oder für die extra Portion Herbstfeeling mit beidem belegt. Er schmeckt einfach immer wunderbar und immer auch nach einem Hauch Kindheit. Im Prinzip genau das richtige für das momentane Schmuddelwetter.

Zutaten:
Hefeteig:
350 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
60 g Zucker
1 Pr. Salz
125 ml Milch
70 g Margarine
1 Ei

Belag:
Pflaumen
Äpfel
Rosinen
Rum
Apfelsaft

Streusel:
200 g Mehl
100 g Zucker
1 Pr. Zimt
75 g Butter
75 g Margarine

Zubereitung:
1. Die Hefe mit 2 EL warmer Milch, 1 TL Zucker und 1 TL Mehl in einem Becher verrühren und gut eine halbe Stunde gehen lassen.

2. Den Zucker in der restlichen erwärmten Milch auflösen. Das Mehl mit der Milch und der Hefemischung mit einem Mixer (Knethaken) zu einem Teig verarbeiten und etwa eine halbe Stunde gehen lassen.

3. In der Zeit die Pflaumen entkernen und halbieren, sowie die Äpfel schälen und kleinschneiden. Die Äpfel mit den Rosinen in Apfelsaft kurz erhitzen und danach mit etwas Rum vermischen.

4. Anschließend den Teig nochmals durchkneten und auf dem Backblech ausrollen. Eine Hälfte des Teiges mit den halbierten Pflauem belegen, die andere mit der Apfel-Rosinen-Mischung.

5. Das Mehl, den Zucker, das Salz, den Zimt, die Butter und die Margarine mit einem Mixer (Knethaken) zu Streuseln verarbeiten und über den Kuchen bröseln.

6. Den Kuchen nochmal etwa 20 Minuten gehen lassen und im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 165°C) 20 bis 25 Minuten backen.

In eigener Sache habe ich auch noch einen kleinen Anschlag auf euch vor. Und zwar suche ich zum nächstmöglichen Zeitpunkt bis spätestens zum 1. November eine 2-3-Zimmer-Wohnung oder ein WG-Zimmer in Düsseldorf. Am liebsten in Bilk, Unterbilk oder Friedrichstadt. Wer weiß, was dieses Internet alles kann und ob gerade eine meiner lieben Leser wirklich gerade seine Wohnung oder ein Zimmer vermieten möchte. Als Vermittlungsdankeschön gibt es mindestens einen selbstgebackenen Kuchen :p .

Wenn ihr da etwas für mich habt, dann schreibt mir bitte eine Mail an info(at)gutentag.info. Danke! :heart: