Mit Frosta in Italien – Tag 3: Niedlichste Kälber und leckerster Parmesan in der Fattoria Rossi und das paradiesische Anwesen Venturini Baldini.

Am dritten Tag begrüßte uns Italien im blaumen Himmel und Sonnenschein. Nach dem Frühstück fuhren wir zur Fattoria Rossi. Dort wurden wir über das riesige Anwesen geführt, schauten bei den Milchkühen im Stall vorbei und anschließen in den Lagerhallen, in denen tausende Laibe des Parmigiano Reggiano – dem Parmesans Norditaliens – lagerten. Sohn Gianni erklärte uns, wie der Käse aus Morgen- und Abendmilch hergestellt wird und welche Qualitätsmerkmale besonders wichtig sind. So darf echter Parmigiano Reggiano bspw. nicht zu viele Löcher haben. Anschließend genossen wir noch Schinken, Salami, Parmesan und andere Käsesorten in der Fattoria zu Mittag.




Weiter ging es mit dem Auto in die nahen Berge. Bei der Burg von Canossa (nicht nur essen, sondern auch etwas Kultur!) und einer kleinen Siedlung wurden kleine Zwischenstopp eingelegt. Wir genossen den wahnsinnig schönen und vor allem weiten Ausblick ins Land.



Nachmittags besuchten wir das Bio-Weingut Venturini Baldini. Aber nicht nur Wein steht im Fokus des Gutes, sondern auch Balsamicoessig. In verschieden großen Fässern reifen Sie mindestens zwölf Jahre, bis der einzigartige, leicht süßliche Geschmack vollkommen ist. Sogar an 98 Jahre altem Balsamicoessig durften wir schnuppern. Aber nicht nur riechen, sondern auch schmecken stand auf dem Programm. So verkosteten wir noch verschiedene Weine und Essige.



Abends wartete ein großartiges Menü im Corte Ruspecchio auf uns. Los ging es mit zweierlei Pasta. Ein toskanisches Schweinefilet auf Artischockenbett mit Allerlei gegrilltem Gemüse folgten. Der Abschluss bildeten zweierlei Küchlein, Mandelkrontant und ein laumwarmes Schokotörtchen mit Pistazieneis. Ein Gang besser als der andere, möge diese Reise doch bitte niemals enden. :heart:


Instagram | Das war der Mai.

Der Frühlingsmonat, der sich wie Herbst anfühlte. Darum flüchtete ich im Mai nach Italien und Griechenland und sitze seit meiner Rückkehr frierend unter meiner Lieblingsdecke. Hoffen wir darauf, dass sich der Juni zumindestens wettertechnisch von einer besseren Seite zeigt. Denn ansonsten war der Mai ein guter Monat. Wer mir bei Instagram folgen will, der findet mich dort als telialicious.

Habt einen feinen Sonntag!


Mit Frosta ging es Anfang des Monats nach Italien. Den Bericht über den ersten Tag findet ihr hier.


Auch am zweiten Tag standen Schinken und Gemüse ganz weit im Vordergrund. Mehr dazu hier.


Was wir an den verbliebenden drei Tagen erlebt haben, könnt ihr hier in den nächsten Tagen nachlesen. :p


Zehn Tage ging es in die griechische Sonne nach Kreta. Wenn es euch interessiert, poste ich gerne noch ein paar Fotos.


Grillieren, damit es sich wenigstens wie Sommer anfühlt und Sandalen wurden deshalb auch schon mal anprobiert.


Feiertags königlich frühstücken und Abends Tomaten-Mozzarella-Tarte im Bastians futtern.


Rheinspaziergang Part 47202 und Comedy Slam im Koyote mit lustigen und weniger lustigen Menschen.

Mit Frosta in Italien – Tag 2: Marktbesuch in Reggio Emilia und Kochkurs im großartigen Cooking Loft.

Und weiter gehts mit einem kleinen Bericht über unseren zweiten Tag in Italien. Vormittags sind wir durch Reggio Emilia gebummelt. In der Stadt war passenderweise gerade Markttag und so hatten wir natürlich vor allem Augen für das ganze frische Gemüse und hielten unsere Nasen an die vielen vielen verschiedenen Kräuter. Zu schade, dass es in Deutschland selten bzw. gar nicht so viele Tomatensorten, runde Zucchini und Auberginen und Zwiebelsorten gibt.





Neben vielen Markständen hat Reggio Emilia außerdem viele schöne kleine Lebensmittelläden zu bieten. So schauten wir u.a. in einer kleinen Bäckerei, bei einem Fischhändler und einem Laden, der hauptsächlich Käse, Schinken und Wurstwaren im Angebot hatte, vorbei. In letzterem durften wir viele verschiedene Schinken- und Parmesansorten kosten. Wieder einmal mehr als köstlich!




Spätestens jetzt wurde aus Appetit Hunger. Zum Glück war das Restaurant, in dem wir zu Mittag aßen nur wenige Blocks vom Markt entfernt. In der Trattoria della Ghiara wartete ein 5-Gang-Menü auf uns. Das Abendessen am Vortag war ja schon mehr als lecker, aber dieses Menü übertraf es noch einmal um einiges.

Los ging es mit einer kleinen Selleriecreme. Ich bin absoluter Fan der Knolle, koche nur viel zu selten mit ihr – das wird sich ändern :p . Weiter ging es mit Zweierlei Ravioli. Einmal mit Spinat und Ricotta gefüllt (Spinat und Ricotta und mein Herz tanzt!) und einmal mit Apfel und Amarettini gefüllt und mit Parmesan und Aceto Balsamico serviert. Auch wenn letztere Kombination von süß und pikant eher ungewöhnlich klingen mag, die Ravioli waren ein echtes Geschmackserlebnis – toll! Schweinebäcken mit Gemüse und Polentaschnitten sowie Cremeeis mit Aceto Balsamico bildeten den Abschluss des Menüs. Letzteres müsst ihr unbedingt mal ausprobieren. Balsamicoessig macht sich mit Sicherheit auch auf ganz normalem Vanilleeis mehr als gut.




Am frühen Abend ging es dann zum Kochkurs in The Cooking Loft. Spannend „echt italienische“ Gerichte zu kochen. Die wichtigste Lektion, die ich mitnahm ist „Gutes kann so simpel sein.“ Und das beweisen z.B. die karmallisierten Zwiebeln. Rote Zwiebel, Butter, Zucker, Thymian und Blätterteig. Mehr braucht man nicht um eine kleine Köstlichkeit zu machen. Das Rezept dazu stell ich online, sobald ich sie nochmal nachgemacht habe. Außerdem zauberten wir Bohnen in Bresaolo, Weißkohl-Flan mit Käsesauce, Spaghetti mit Frühlingszwiebel und Kartoffel-Auflauf mit Mortadella. Das absolute Highlight war das Dessert. Eis in den Sorten Sellerie, Fenchel, Basilikum und Möhre. So unglaublich frisch und lecker. Man konnte fast nicht glauben, dass man da wirklich gerade Gemüse in Eisform isst.



Mit Frosta in Italien – Tag 1: Parmaschinken en masse und der erste schöne Abend in Reggio Emilia.

Auch wenn unser kleiner Italientrip mittlerweile schon gut zwei Wochen her ist, muss ich doch noch über ihn berichten. Mit Frosta sind Vanessa und ich fünf Tage als Food Scouts durch die Region Emilia Romagna gereist. Wieso und weshalb es dazu kam und wie das Kochcasting war könnt ihr hier nochmal genauer nachlesen.

Sonntag sind wir erstmal nach München gereist und konnten noch einen halben Tag in der schönen bayerischen Hauptstadt verbringen. Blauer Himmel, Bier und Haxe – eine gute Kombination. Am nächsten Morgen gab es noch ein ausgiebiges Nutella-Croissant-Frühstück und dann ging es schon über den Brenner in Richtung Italien.

In Parma legten wir den ersten Stopp ein. Im Casa Graziano wurden wir durch Hallen geführt, die voll mit mehreren Tausend Prosciutto di Parma waren und Chef Graziano Casa persönlich erklärte uns, wie der hergestellt wird. Mehr als zwei Jahre dauert nämlich der Reifeprozess des Schinkens. Verkosten durften wir den Parmaschinken natürlich auch – lecker!

Abends bummelten wir noch ein wenig durch Reggio Emilia und aßen im Ristorante delle Notarie zu Abend. Los ging es mit einem Ricotta-Parmesan-Flan auf einem Bett von Ruccola und roter Beete. Als zweiten Gang folgte Pasta mit viel viel Gemüse (mhhhh Artischocke) und zum Abschluss gab es einen wunderbar saftigen noch warmen Apfelkuchen. Der Apfelkuchen gehört vermutlich mit zu den besten, die ich je gegessen habe. Anne im Kuchenhimmel. :heart:

Was wir an Tag 2 erlebt haben, erfahrt ihr dann im nächsten Post. :)

Njushi: Sushi mal anders

Es muss nicht immer klassisches Sushi sein. Njushi sind Reisrollen mit verschiedensten Füllungen (vegetarisch oder mit Fleisch), die mit unterschiedlichen Dips serviert werden. Bei Instagram habt ihr vielleicht gesehen, dass ich die bunten Röllchen an meinem Geburtstag angeboten haben.

Die Reisröllchen gibt es in folgenden acht verschiedenen Sorten. Die Dips sind mit Parmesan, Kräuterquark, Sonnentomaten, Humus, Chili-Koriander, Ruccola-Pesto und Gewürz-Orange genauso abwechslungsreich und lassen sich mit verschiedenen Rollen kombinieren.

Meine persönlichen Favoriten sind die Röllchen mit dem Rinderragout, der Bolognese und dem Schafskäse. Alle drei sind wunderbar pikant und lecker. In Sachen Dips haben mir Parmesan und Ruccola-Pesto am besten geschmeckt. Aber das ist ja alles Geschmackssache. Ein wirklicher Favorit zeichnete sich allgemein unter meinen Freunden nämlich gar nicht ab. Am Ende waren alle Röllchen ratzefatz weggeputz und meine Gäste pappsatt.

Die Röllchen wurden gegen Mittag sicher und isoliert verpackt geliefert und musste quasi nur noch auf die Teller umgelagert werden. Den Partytest haben die Röllchen also auf jeden Fall bestanden. Keine schmierigen Finger, mit einem Haps sind sie im Mund und das eine Ahhh und Ohhh eurer Gäste ist euch auch sicher, da sie Njushi mit großer Wahrscheinlichkeit vorher noch nirgens gesehen haben.

Seid ihr auf den Geschmack gekommen und möchtet Njushi ausprobieren?

Mit dem Code ANNELOVESFOOD10 erhaltet ihr bis zum 15. Juni 10% Rabatt auf eure Erstbestellung. Die Reisröllchen könnt ihr übrigens in verschieden großen Boxen kaufen. Zum Ausprobieren die 25er Box bis hin zur 200er Box für den ganz großen Hunger, Feierei oder einen gemütlichen Abend mit Freunden.