Lieblingslocations | Das What’s Beef in Düsseldorf

Fast Food hin oder her, frische Burger sind was feines! Saftiges Fleisch und knackiger Salat auf dem Bun und natürlich knusprigste Pommes dazu. Also all das was man bei den Kollegen der Systemgastronomie Burger King und Mcces garantiert nicht findet.

Seit genau zwanzig Tagen gibt es in Düsseldorf einen neuen Burger Laden: Das What’s Beef in der Immermannstraße mitten im japanischen Viertel der Stadt am Rhein. Klar, dass ich da auch schon meine Nase rein und den Burger in den Mund stecken musste.

Rein optisch erinnert das Whats Beef fast schon ein wenig an ein New Yorker Burger Joint. Knallig rote Fliesen, massig Bilder an den Wänden, viele kleine Tische, teilweise zusammengeschoben zu längeren Tafeln oder ist es doch die Typo der Karte sowie der Schilder vor und in der Location?

Alle guten Dinge sind drei scheint definitiv die Location des kleinen Burgerladens zu sein: Auf der Karte findet man drei Burger, drei Steaks, drei Sandwiches, drei unterschiedliche Beilagen und drei Salate. Natürlicher kombinierbar mit verschiedenen Extras und Saucen.

Auch qualitativ hochwertige Zutaten sind laut Angabe des Burgerrestaurants von höchster Wichtigkeit. So hüpft das Rind vom Niederrhein direkt in die Pfanne und wird vor Ort frisch weiterverarbeitet ohne jemals den Tiefkühler gesehen zu haben. Und wer genau hinschauen möchte, wie sein Burger zubereitet wird, der wirft einfach einen blick hinter die Theke.

Rechts an der Theke bestellen, mit knurrendem Magen und neidischen Blicken auf die anderen essenden Gäste warten und links einen duftenden Burger abholen und zu guter letzt an der Mayo-Ketchup-Senf-Station eine ordentliche Ladung rot-weiß-gelb abholen. So geht das im Whats Beef!

Und was gibts zu trinken? Erwähnenswert wäre da noch die Homemade Lemonade. Die wird nämlich täglich frisch hergestellt, je nachdem welche Früchte der Markt so hergibt. Bei meinem Besuch gabs die Erdbeervariante – süß und erfrischend.

Genug geschwafelt, aber eins darf ich dann doch nicht unerwähnt lassen: Dort gibt es Sweet Potatoe Fries! Seit ich sie in New York zum ersten Mal aß, bin ich love. Aber sowas von. Und bisher habe ich in Düsseldorf auch noch keine Location gefunden, in der es die tollen Pommes gibt. Toll.

Zusammenfassend in einem Satz bleibt mir nur folgendes: Lecker, urban und stylisch – gefällt!

What’s Beef
Immermannstrasse 24
40215 Düsseldorf
www.whatsbeef.de










Alle Fotos sind mit dem iPhone entstanden. Die letzten zwei Fotos sind von What’s Beef, der Rest von mir.

Gewinnspiel | Feines für Weltenbummler

Wie lange gab es eigentlich schon kein Give Away mehr auf meinem Blog? Viel zu lange ist das letzte Gewinnspiel her, darum freue ich mich, dass heute endlich wieder eines online kommt. Den wunderbaren Shop eine-der-guten.de von Sabrina hatte ich euch 2012 bereits hier vorgestellt.

Seit dem hat sich dort einiges getan. Nach wie vor verzaubert Sabrina mit liebevollen Illustrationen, hat ihr Sortiment aber um einiges ausgebaut. Zwei der neueren Artikel darf ich heute an euch verlosen: Das Reisetagebuch, das jede Reise dank vieler kleiner Aufgaben garantiert unvergesslich macht und die Weltkarte, auf der ihr eure (Wunsch-)Reiseziele verewigen, in Erinnerungen schwelgen und träumen dürft. Klingt super, oder?

Ich drücke euch allen die Daumen und wünsche euch noch einen feinen Sonntag!

Du möchtest das Reisetagebuch und die Weltkarte gewinnen?
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Rosarote Liason: Rhabarber-Himbeer-Marmelade

Schnell, schnell lasst uns den Rhabarber mit in den Sommer und den Herbst nehmen. So lange es die roten Stangen noch gibt also noch fix einmal an den Herd und den Rhabarber zusammen mit ein paar Himbeeren in den Topf werden und so köstliche Marmelade zaubern. Die Marmelade hat meine Mitbewohnerin gekocht. Ein absoluter Vorteil, dass ihr Herz ebenso ziemlich stark für leckeres und gebackenes Süß schlägt – unsere Genuss-WG also quasi.

Zutaten:
250g (TK-)Himbeeren
250g Rhabarber
250g Gelierzucker 2:1
1 Vanilleschote

Zubereitung:
1. Die frischen Himbeeren waschen bzw. die TK-Himbeeren auftauen lassen. Den Rhabarber putzen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Das Mark der Vanilleschote auskratzen. Die Marmeladengläser mit heißem Wasser ausspülen.

2. Die Früchte mit dem Vanillemark und dem Gelierzucker in einen Topf geben und aufkochen lassen. Die Marmelade etwa 4 Minuten sprudeln kochen lassen bis die Gelierprobe* gelingt.

3. Die Marmelade schnell in die Gläser füllen, den Deckel fest verschließen und die Gläser für etwa 5 Minuten auf den Kopf stellen.

* Einfach 1 TL Marmelade auf einen kalten Teller geben. Wenn die Marmelade dick wird und beim Schräghalten des Tellers nicht herunter läuft, hat die Marmelade lang genug gekocht.

Wenn es nach mir geht, könnte es Rhabarber ja das ganze Jahr geben. Egal ob als Kompott auf Joghurt oder zu Eis, als Crumble oder verbacken in gefühlten hundertdreiundzwanzig Varianten – ich kann nicht genug von im bekommen.

Aber mit der Marmelade können wir uns nun ja theoretisch selbst im Winter die Rhabarberzeit aufs Brot schmieren. Ob der Marmeladenvorrat aber so lang reicht, ist da eher die Frage :p .

Egal, ob zum Grillen, zum Salat oder einfach nur so: Hefiges Kräuter-Käse-Zupfbrot mit Schinken, Kräutern und herrlich aromatischem Bergkäse.

Es ist Wochenende, es muss gegrillt werden! Und neben Fisch, Fleisch und Gemüse auf dem Grill und Salaten auf dem Tisch gehört auch frisches Brot zu einem leckeren Grillabend mit den Lieben einfach dazu. Warum also immer Baguette und Ciabatta vom Bäcker kaufen und nicht mal selber den Teig anrühren und backen?

Wie schon beim Pizza Bollerbrot – eigentlich ebenfalls ein schönes Beilagenbrot zum Grillen – habe ich mich von Stephs kleinem Kuriositätenladen inspirieren lassen und ein ähnliches Kräuter-Käse-Zupfbrot nachgebacken. Gibts was besseres als frisches Brot aus Hefeteig?

Zutaten:
500g Mehl
1 Tütchen Trockenhefe
5g Meersalz
30ml Olivenöl
300ml Wasser
2 Knoblauchzehen
150g weiche Butter
1 Bund gemischte Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch und Sauerampfer)
100g Schinkenwürfel
100g Parmesan
50g Bergkäse

Zubereitung:
1. Die Trockenhefe im Wasser auflösen und 5 Minuten stehen lassen. Den Knoblauch hacken.

2. Das Mehl in eine Schüssel geben, Salz und den Knoblauch hinzufügen und alles miteinander vermischen. Das Hefe-Wasser-Gemisch und das Öl hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

3. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen assen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

4. In der Zwischenzeit den Käse reiben und die Kräuter grob hacken. Die weiche Butter mit den Kräutern schaumig schlagen.

5. Den Hefeteig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und rechteckig ausrollen (ca. 50×60 cm). Anschließend mit der Kräuterbutter bestreichen und mit den Schinkenwürfeln und dem Käse bestreuen.

6. Den Teig n ca. 10×10 cm große Stücke schneiden, übereinander legen und hintereinander in eine gefettete eine Kastenform stellen und den Teig nochmals abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.

7. Das Zupfbrot im vorgeheizten Backofen (Heißluft etwa 175°C) etwa 50 bis 60 Minuten backen, bis das Zupfbrot schön gebräunt und komplett durchgebacken ist.

8. Anschließend ca. 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und auf einem Rost komplett auskühlen lassen.

Lasst euch bloß nicht vom Hefeteig abschrecken. Auch wenn die Zubereitung und vor allem das Gehen etwas Zeit beanspruchen, lohnt es sich das Warten doch auf jeden Fall. Natürlich könnt ihr das Brot auch mit anderen Kräutern füllen und/oder die Schinkenwürfel ganz weglassen, wenn ihr eine vegetarische Beilage zum Grillen haben wollt. Genießt das Wochenende, ihr Lieben!

Super fruchtig, super saftig, super beerig: Heidelbeer-Joghurt-Kuchen

Heidelbeer ist so ziemlich mein liebstes Obst zum backen. In der Tiefkühltruhe oder im Glas hab ich sie auch eigentlich immer zu Hause, um schnell einen Kuchen mit ihnen zu zaubern. Mit Vanillejoghurt im Teig wird er besonders saftig und bekommt noch eine kleine extra Vanillenote.

Der Teig ist super schnell angerührt. Beim Backen bitte direkt schnell anziehen, fertig machen und die Decke bereitlegen, so dass der frische, duftende Kuchen dann direkt draußen an der frischen Luft vernascht werden kann. War euer Wochenende auch so toll sonnig?

Zutaten:
150g TK-Heidelbeeren
200g weiche Butter
1 Pck. Vanillin-Zucker
170g Zucker
4 Eier
400 g Mehl
1 Pck. Backpulver
125g Vanille-Joghurt

Zubereitung:
1. Die Heidelbeeren etwa 30 Minuten antauen lassen.

2. Die Butter und die beiden Zuckersorten mit dem Handmixer cremig rühren. Anschließend die Eier nacheinander unterrühren.

3. Das Mehl und das Backpulver vermischen und abwechselnd mit dem Joghurt unterrühren. Dann die Heidelbeeren vorsichtig unterheben.

4. Den Teig in eine gefettete Backform geben und den Kuchen im vorgeheizten Backofen (Umluft: 160°C) etwa 50 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen :)

5. Den Kuchen nach dem Backen etwa 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann Form stürzen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Wenn ihr auch so gerne mit Heidelbeeren backt, dann schaut euch mal folgende Rezepte an: Heidelbeer-Muffins, Heidelbeer-Scones, der Heidelbeer-Käsekuchen oder der Heidelbeer-Zitronen-Kuchen. Vielleicht sind die ja auch ganz nach eurem Geschmack.

Habt einen ganz feinen Start in die Woche! :heart: