
Hej aus Stockholm. Schon einige Jahre stand die schwedische Hauptstadt ganz oben auf der Liste meiner Reisewunschziele. Obwohl die Stadt nicht zu weit entfernt es und auch das hinkommen dank Billigairlines ganz und gar nicht unerschwinglich ist, haben mich meine Wege nie nach Stockholm geführt. Nun bin ich endlich für drei Tage im Rahmen meiner kleinen Rundreise entlang der schwedischen Ostküste hier.

So viel Wasser, schöne alte Fassaden und viele viele kleine Läden, Cafés und Restaurants. Viele Menschen und Großstadtrummel und doch steht man ein paar Meter weiter wieder allein in einer kleinen Gasse oder vor kleinen pastellfarbenen Häuschen, die ebensogut in einem kleinen-Örtchen stehen könnten. Stockholm hat absolut Potential meine Lieblingsstadt zu werden. Viele Fotos habe ich natürlich auch schon gemacht. Meine Favoriten werde ich euch in den nächsten Blogposts vorstellen. Heute geht es mit ein paar Impressionen aus der Gamla Stan – der Altstadt – los.

Von der Haltestelle T-Centralen aus sind es in Richtung Süden über die Riksbron vorbei am Reichstag nur wenige Meter bis in die Altstadt, die quasi eine einzelne Insel ist. Auf der Hauptstraße Västerlånggatan müsst ihr euch nur zwischen den ganzen Touristenmassen zum Järntorget treiben lassen. Viele klassische Souvernirlädchen verderben zwar ein wenig die Gemütlichkeit der Gassen, darum lohnt es sich einfach mal links und rechts in die noch kleineren Gassen abzubiegen und so den Touristenmassen zu entfliehen. Wenn man die Altstadt so gut wie menschenleer erleben möchte, dann sollte man einfach mal früh morgens um acht Uhr durch die Gassen spazieren.


Vorbei am königlichen Schloss und dem Dom geht man direkt auf den Stortorget, den größten Platz der Altstadt, zu. Dort befinden sich neben dem Nobelpreismuseum viele schöne weitere Häuser zum Teil im germanischen Stil, die Cafés und Restaurants beherbergen. Die klassischen Sehenswürdigkeiten der Stadt ergeben sich durch Reiseführer und Stadtplan ja eigentlich von selbst, darum möchte ich meinen Schwerpunkt mehr auf kleine Details und – wie es sich für einen wahrscheinlich auch Foodblog gehört – auf die leckeren Seiten Stockholms verweisen.







In der kleinen Gasse, der Skomakargatan, die direkt auf die deutsche Kirche zuführt findet ihr das schöne kleine Café Bagerie Kringlan, das neben süßen Torten und Kuchen auch herzhafte Quiches und Tartes anbietet. Draußen vor dem Café sitzt ihr quasi mitten in der Gasse und könnt den Trubel an euch vorbei ziehen lassen.



Am Järntorget 83 findet ihr Sundbergs Konditori. Stockholms älteste Konditorei ist im klassischen Kaffeehaussti gehalten. Ob man den nun unbedingt in Schweden haben muss, sei jedem selbst überlassen. Toll aussahen die Torten aber auf jeden Fall.


Wenn man von dort aus die Österlånggatan weitergeht, findet man eine Handvoll weitere schöne kleine Läden. Von Antik über Shabbyshic bishin zu Selbgemachtem oder klassischen Wohnaccessoires, bleibt da eigentlich kaum ein Wunsch mehr offen. Die genauen Namen und Adressen der Shops erspar ich mir an dieser Stelle einfach, ihr könnt sie nicht verfehlen.







Besonders schön fand ich aber Alla Tiders Handelsbod, ein kleiner Gemischtwarenladen, in dem scheinbar die Zeit stehen geblieben ist. Vor der alten Theke stöbert man wie im letzten Jahrhundert durch die Geschenkartikel, Beautyprodukte und Selbstgemachtes.



Das war der erste Teil aus Stockholm. So schön die Altstadt auch ist, mein Lieblingsstadtteil ist sie nicht. Welcher das ist und welchen Café, Restaurants und Läden ihr auf jeden Fall einen Besuch abstatten solltet, wenn ihr mal in der schwedischen Hauptstadt seid, könnt ihr schon bald hier lesen.
Habt noch einen wunderbaren Sonntag, ihr Lieben!


























