Chili-Lebkuchen & Schoko-Marzipan-Taler

Gerade mal drei Tage und dann ist schon Heiligabend. Und ich habe noch immer nicht alle Plätzchen-Rezepte gepostet. Um das ganze etwas zu beschleunigen habe ich euch heute gleich zwei Rezepte mitgebracht. Chili-Lebkuchen und Schoko-Marzipan-Taler haben auf meiner neuen kleinen Glas-Etagere Platz gefunden, die ich nach Weihnachten wohl als Schmuckständer für Ohrringe und Armbänder zweckentfremden werde.

Aber zurück zu den Plätzchen: Eigentlich bin ich gar kein Lebkuchenfreund, aber die Kombination mit dem Chili machen sie so einzigartig und lecker, so dass auch ich sie wirklich mit Appetit gegessen habe und auch sonst kamen sie super bei der Familie und Freunden an. Ebenso die Schoko-Marzipan-Taler. Mürber Keks trifft auf eine cremige Schoko-Marzipan-Füllung. Schmecken garantiert nicht nur zur Weihnachtszeit.

SCHOKO-MARZIPAN-TALER

Zutaten (für etwa 40 Stück:)
Für den Teig:
200g Mehl
75g Speisestärke
100g Zucker
1 Ei
175g Margarine
50g gemahlene Mandeln

Für die Füllung:
100g Zartbitterschokolade
100g Marzipan
100g weiche Butter

Zubereitung:
1. Alle Zutaten mit den Knethaken eines Handrührgeräts zu einem Teig verarbeiten.

2. Die Teig auf einer bemehlten Fläche etwa 1/2 cm dick ausrollen und kreisförmige Plätzchen ausstechen.

3. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 200°C) etwa 10 Minuten backen und anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen.

4. Für die Füllung die Schokolade schmelzen und das Marzipan raspeln. Beides mit der Butter cremig rühren.

5. Auf die Hälfte der Plätzchen etwa 1 TL Füllung geben und ein weiteres Plätzchen aufsetzen.

6. Anschließend nach Belieben mit Schokoladenglasur dekorieren.

CHILI-LEBKUCHEN

Zutaten (für etwa 25 Stück):
185g Marzipan
2 TL Chiliflocken
25g Orangeat
60g gemahlene Haselnüsse
2 Eiweiß
150g Zucker
8g Lebkuchengewürz
1 Pr. Salz
35g Mehl
1/4 TL Hirschhornsalz
ca. 25 Backoblaten
150g Zartbitterschokolade

Zubereitung:
1. Das Marzipan grob raspeln, das Orangeat sehr fein hacken und die Chiliflocken im Mörser fein zerstoßen.

2. Die Haselnüsse, das Marzipan, den Chili, das Orangeat, das Eiweiß, den Zucker, das Lebkuchengewürz, das Salt und das Mehl in eine Schüssel geben.

3. Das Hirschhornsalz in 1 TL Wasser auflösen und ebenfalls hinzugeben. Alles mit den Knethaken eines Handrührgeräts zu einer geschmeidigen Masse verrühren.

4. Die Masse entweder mit Löffeln oder dem Spritzbeutel auf den Oblaten verteilen und zwei Stunden bei Zimmertemperatur trocknen lassen.

5. Anschließend die Lebkuchen im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 190°C) etwa 20 Minuten backen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

6. Die Schokolade schmelzen und die Lebkuchen mit der Oberseite in die Schokolade tauchen. Mit Chiliflocken bestreuen und fest werden lassen.

Knusprige Anisstangen

Zum heutigen vierten Advent gibt es nochmal ein Plätzchenrezept. Besonders Lakritzfans werden die Anisstangen wohl lieben. Die Zubereitung der Plätzchen ließ mich leicht verzweifeln und ich konnte gar nicht glauben, wie aus der klebrigen, matschigen Teigmasse letztendlich so extrem knusprige und leckere Plätzchen werden konnten. Das Mörsern der Anissamen ist vielleicht ein wenig aufwändig, aber die Samen bringen einfach ein viel intensiveres Aroma mit als gemahlener Anis. Genießt den letzten Adventssonntag! :heart:

Zutaten (für etwa 40 Stück):
Für den Teig:
1 Eiweiß
100g gemahlene Mandeln
50g Zartbitterschokolade
100g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
1 Msp. Backpulver
1 Pr. Salz
3 TL Anis
1 EL Milch

Für den Guss:
100g Zartbitterschokolade
1 TL Anis
1 EL Öl

Zubereitung:
1. Die Schokolade reiben und den Anis im Mörser fein zerstoßen.

2. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen bis ein Messerschnitt sichtbar bleibt.

3. Alle übrigen Zutaten unterrühren und zu einem Teig verarbeiten.

4. Den Teig auf einer gezuckerten Arbeitsfläche ausrollen und in Streifen schneiden.

5. Die Streifen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 200°C) etwa 10 Minuten backen. Anschließend auf einem Gitter gut auskühlen lassen.

6. Für den Guss die Schokolade hacken und mit dem Anis und dem Öl im Wasserbad schmelzen. Die Plätzchen in die Schokolade tauchen und fest werden lassen.

Lieblingsblogs | Stef von Magnoliaelectric

Blogvorstellungen sind – in Maßen – eine sehr gute Sache, wie ich finde! Ich selbst lese sie gern auf anderen Blogs und bin auf diese Weise schon auf den ein oder anderen Blog gestoßen, den ich nicht mehr in meinem Feedreader missen möchte. Daher werde ich euch in Zukunft in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen meine Lieblingsblogs vorstellen.

Los geht es heute mit Magnoliaelectric. Hinter dem Blog mit dem außergewöhnlichen Namen steht die dreiunzwanzigjährige Stef aus Österreich, die ihren Blog mit zahlreichen kreativen Posts bestückt, die allesamt durch viel viel Liebe zum Detail bestechen. Ihre Fingerkuppe findet man hauptsächlich am Kameraauslöser, dem Kochlöffel oder Mixergerät oder auch auf einem Schreibutensil. Dies sind ihre Leidenschaften und diese findet man auch auf ihrem wunderbaren Blog wieder.

Der Kochlöffel und der Mixer scheinen unter Stefs Hand ganze Arbeit zu leisten. Mir läuft jedenfalls allein schon beim betrachten der zahlreichen Foodposts jedes Mal das Wasser im Munde zusammen. Facettenreiche Rezepte ganz nach meinem Geschmack und schön inszenierte Fotos machen die Foodkategorie zu etwas ganz besonderem. Wie wärs zum Beispiel mit dem Rainbow Cake oder dem White Chocolate Caramel Cheesecake? Stef sorgt jedenfalls ein mal pro Woche für Rezeptnachschub, wenn es freitags YYY – YummY FridaY heißt.

Mit Posts in der Kategorie Abandoned Places setzt sich Stef definitiv von anderen Blogs ab, da die Posts so speziell und einzigartig sind. Begleitet von dem Vorsatz take only photographs, leave only footprints versorgt sie ihre Leser mit faszinierenden Fotos von verlassenen Häusern und Grundstücken. Details wie Tapeten, Fliesen, Stuck oder sogar Möbelstücke und Kachelöfen oft noch so gut erhalten, dass man sich fast schon vorstellen kann, wie die Menschen früher dort lebten.

Stef kann also wunderbar backen und kochen und hat ein Händchen für Fotos – kann sie auch etwas nicht? Ich fürchte nicht, denn ziemlich kreativ ist sie auch noch. Das Stöbern durch die DIY-Posts macht definitiv Spaß und motiviert selbst die eher bastelunwütigen unter uns (ich gehöre definitiv dazu :p ) mal zu Schere, Papier und Co zu greifen und etwas eigenes wie z.B. den Tafel-Kalender zu schaffen.

Seit kurzem hat Stef übrigens einen neuen Mitbewohner: Bei einem Spaziergang traf sie auf Boo, der auf der Suche nach einem neuen zu Hause war. Sie nahm ihn mit und mittlerweile hat der kleine Danbo sogar schon sein eigenes kleines Zimmer eingerichtet. Wir können also gespannt sein, was er noch alles bei und mit Stef erlebt!

Käsekuchen mit Glühweinkirschen

Glühwein gehört wie Plätzchen einfach zur Weihnachtszeit dazu. Und wenn das derzeitige stürmische und regnerische HerbstWetter keinen stimmungsvollen Weihnachtsmarktbesuch zulässt, dann muss man sich den Glühwein eben nach Hause holen – das tat ich auch. Nur eben nicht klassisch in flüssiger Form in der Lieblingstasse, sondern als besonderes Extra zum und im Käsekuchen: Glühweinkirschen – mehr davon bitte!

Zutaten (für eine Springform Ø26 cm):
350g Schattenmorellen (Abtropfgewicht)
2 Pck. Vanille-Puddingpulver
250ml Rotwein
100g Zucker
2 Beutel Glühweingewürz
100g Honigkuchen
150g Butter
1 Pck. Vanillezucker
3 Eier
750g Quark

Zubereitung:
1. Die Schattenmorellenabtropfen lassen und 75 ml Saft auffangen. 2 EL Puddingpulver, 3 EL Rotwein und 30g Zucker glatt rühren.

2. Den restlichen Rotwein mit dem Glühweingewürz aufkochen und 5 Minuten ziehen lassen. Den Beutel entfernen, die Schattenmorellen hinzufügen, aufkochen und unter Rühren das glatt gerührte Puddingpulver zugeben und eine Minute kochen lassen.

3. Die Hälfte der Schattenmorellen in eine Schüssel füllen und mit 50 bis 75 ml Kirschsaft glatt rühren. Beide Portionen auskühlen lassen.

4. Den Honigkuchen zerkrümeln und 30 g Butter schmelzen und mit den Krümeln vermengen. Die Krümel auf dem Boden der Springform festdrücken und kalt stellen.

5. 120g Butter, 70g Zucker und den Vanillezucker mit den Quirlen des Handrührers etwa 5 Minuten cremig rühren. Anschließend die Eier nacheinander unterrühren. Das restliche Puddingpulver und den Quark hinzufügen und unterühren.

6. Die Masse in die Springform geben und glatt streichen. Das dickere Kirschkompott auf der Käsekuchenmasse verteilen. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 180°C) auf der 2. Schiene von unten etwa 50 Min. backen.

7. Den Kuchen etwa 10 Minuten im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen und anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

8. Den Käsekuchen mit den restlichen Glühweinkirschen servieren.

Quelle: Klick

Haferflocken-Ingwer-Kegel

Warum immer nur Makronen und ausgestochene Plätzchen? Heut gibts Kegel mit Haferflocken und Ingwer (hach, Ingwer :heart: ) und einem Schokoboden. Aber keine Angst, der Ingwer kommt nicht so stark durch. Besonders lecker sind sie übrigens, wenn sie ein paar Tage liegen.

Und ich möchte mich noch für die vielen, vielen positiven Kommentare zum Radio Interview hier und auf Facebook bedanken. Ich habe mich wirklich über jeden einzelnen sehr gefreut und bin begeistert, dass das das Interview zu gut angekommen ist.

Zutaten (für etwa 40 Stück):
etwa 30g frischer Ingwer
150g Haferflocken
1 Pck. Vanillinzucker
75g Butter
60g brauner Zucker
1 Ei
Schale einer halben Zitronen
1 Pr. Salz
60g Vollkornmehl
1/2 TL Backpulver
Zartbitterschokolade

Zubereitung:
1. Den Ingwer schälen und fein hacken.

2. Die Hafeflocken und den Vanillinzucker leicht rösten. Den Ingwer zugeben und anschließend abkühlen lassen.

3. Die Butter mit dem Zucker und dem Ei schaumig rühren. Den Zitronenabrieb und das Salz unterrühren.

4. Alles mit dem Mehl und dem Backpulver mischen und etwa eine halbe Stunde in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank ruhen lassen.

5. Den Teig zu kleinen Kegeln formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und im vorgeheizten Ofen (Heißluft: 180°C) etwa 8 Minuten backen.

6. Die Kegel auskühlen lassen und die Unterseiten in geschmolzene Schokolade tauchen.