Mandarinen-Kokos-Torte

Gerade noch war der Frühling endlich da und nun ist schon wieder Winter? Das Sonne-gute-Laune-T-Shirt-Wetter wurde abgelöst von Nieselregen, grauem Himmel, fiesem Wind – nicht gut. Darum muss der Frühling an diesem Wochenende in Tortenform auf den Tisch. Fruchtige Mandarinen treffen auf Kokos und eine Joghurt-Sahne-Creme. Die Mischung schmeckt schon fast nach Sommer und lässt einen das grau in grau da draußen wenigstens für einen Moment vergessen. Habt ein schönes Wochenende! :heart:

Zutaten (für eine Springform Ø26 cm):
Für den Teig:
100g Mehl
2 TL Backpulver
70g Zucker
1 Pck. Vanille-Zucker
100g Butter
2 Eier

Für die Füllung:
200g Sahne
50g Zucker
1 Pck. Vanille-Zucker
1 Zitrone
300g Joghurt
2 Beutel Gelatine fix (je 15 g)
80g Kokosraspel

Für den Guss:
1 Dose Mandarinen (Abtropfgewicht 480 g)
1 Pck. Tortenguss

Zubereitung:
1. Das Mehl und das Backpulver vermischen. Alle weiteren Zutaen für den Teig hinzugeben und alles mit den Knethaken eines Handrühers zu einem Teig verarbeiten.

2. Den Teig in eine gefettete Springform geben und im vorgeheizen Backofen (Ober-/Unterhitze: 180°C) etwa 25 Minuten backen und anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

3. Die Mandarinen gut abtropfen lassen und den Saft dabei auffangen. Die Schale der Zitrone abreiben.

4. Die Sahne mit dem Zucker, dem Vanille-Zucker und der Zitronenschale steif schlagen. Den Joghurt mit der Gelatine verrühren und anschließend die Sahne und die Kokosraspeln unterheben.

5. Den Tortenring um den Boden stellen und die Creme auf den Boden streichen. Die Mandarinen auf der Creme verteilen und die Torte mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

6. Den Tortenguss mit dem Mandarinensaft anrühren und gleichmäßig von der Mitte aus auf den Mandarinen verteilen und fest werden lassen.

Gewinnspiel: Foodfotografie

Die gekochten und gebackenen Werke ins richtige Licht zu setzen ist gar nicht so einfach. Fotos zu machen, die den Appetit anregen und so gut aussehen, dass man am liebsten direkt ins Foto beißen würde. Nicht nur das Essen an sich muss hübsch auf dem Teller platziert werden, sondern auch das Drumherum muss stimmen. Gutes Licht, schönes Geschirr, vielleicht ein farbiges Tischset und Accessoires und die Gabel auf dem Tellerrand, als sei der Esser gerade mal kurz aufgestanden. Ich betrachte meine eigenen Fotos immer sehr kritisch und möchte mich in dem Bereich unbedingt verbessern. Daher hat es mich umso mehr gefreut, dass mir der mitp Verlag das Buch Foodfotografie zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.

In der Einleitung geht es von den Wurzeln der Foodfotografie bis hin zu den aktuellen Einsatzgebieten. Sehr sympathisch ist, dass auch Blogs erwähnt werden und Rees von seiner Angst spricht sein iPhone beim Shooting im Marmeladenglas zu versenken.

Welche verschiedenen Kameratypen und Objektive es gibt, wie sie funktionieren und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen zeigt Rees im Kapitel Equipment auf. Es werden verschiedenste Lichttechniken beschrieben und auch Anregungen gegeben, wie man sich beispielsweise einen Diffusor selbst bastelt.

Das Kapitel Requisite lässt das Trödelherz höher schlagen. Schließlich kann man nie genug Geschirr, Gläser, Brettchen, Tischdecken, Servietten und Co haben, um das gekochte und gebackene in Szene zu setzten. Rees gibt Tipps für die optimale Gestaltung von Hinter- und Untergründen.

Aber auch klassiche Grundlagen der Fotografie dürfen natürlich im Rahmen des Kapitels Gestaltung nicht fehlen. Welches Bildformat wähle ich? Mit welchen Farben setze ich Akzente? Wie kann ich mein Foto durch verschiedene Perspektiven interessant machen? Wie kann ich Schärfe und Unschärfe einsetzen.

Im Kapitel Foodstyling wird erklärt, wie man sein gezaubertes Werk am besten präsentiert. Bereits beim Einkauf und bei der Zubereitung kann man Einfluss auf das letztendliche Foto nehmen. In Sachen Feintuning kommen sogar Hilfsmittel zum Einsatz. So wird bspw. ein Crepe von Innen mit Küchenpapier stabilisiert und die Eiswürfel in der Limo durch Acrylglaswürfel ersetzt. Wie weit man in dem Bereich gehen möchte, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Für mich selbst wird aber auch in Zukunft das Essen an sich in Natura im Vordergrund stehen und nicht um jeden Preis DAS perfekte Foto.

Das seitenstärkste und vermutlich auch das wichtigste Kapitel ist das Kapitel Fotopraxis – das Nachmachkapitel. Auch über 150 Seiten kann man sich an die Foodfotografie herantasten. Rees zeigt jeweils das fertige Foto, eine Zutatenliste plus Rezept, eine Liste der benötigten Requisiten und Fototechnik und eine sehr detaillierte Beschreibung und Skizzen des Studioaufbaus.

Der Verlag war so nett, mir eine Ausgabe des Buchs Foodfotografie zum Verlosen zur Verfügung zu stellen. Eine oder einer von euch kann also das Buch schon bald in seinen Händen halten und fleißig losknipsen. Der Gewinner wird anschließend per random.org ermittelt. Ich drücke euch allen die Daumen!

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Lieblingsblogs | Ina von Cityglam

Zum Ende des Monats gibt es heute wieder eine Blogvorstellung. Den Blog Cityglam von Ina lese ich schon eine halbe Ewigkeit und daher freue ich mich sehr, ihn euch heute vorzustellen. Inas Tage scheinen vierzig Stunden zu haben – mindestens. Anders kann ich es mir gar nicht vorstellen, wie sie neben Arbeit und Alltag einfach so viel bloggen kann. Schließlich sind ihre Posts alles andere als hingeklatscht, sondern sehr sehr fotolastig und mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Ihre Posts drehen sich um alltägliches, DIY, Reisen, Shopping, Beauty, Fashion und natürlich auch um Food. Ich mag es, wie sie ihre gebackenen und gekochten Werke für die Fotos inszeniert und welch leckeren Dinge sie uns immer präsentiert. Die Choco Spoons, die Crispy Treats, die Carrot Cake Cupcakes und die grüne Pasta stehen schon fest auf meiner Nachback- und Nachkochliste.



Oster Inspiration

Nicht mal mehr zwei Wochen dann ist schon wieder Ostern. Irgendwie wäre ich gerne nochmal fünf und den gesamten Garten nach Eiern und kleinen Leckereien absuchen, die der Osterhase gebracht hat. Bin ich aber leider nicht, von daher muss ich mich an anderen Dingen erfreuen. Am Ostergottesdienst, am frisch gebackenen Hefezopf und natürlich auch an der Osterdeko. Falls ihr noch nicht so recht wisst, wie ihr einen österlichen Touch zu euch nach Hause holen sollt, habe ich euch ein paar Ideen zusammengesucht. Meine Favoriten sind Nummer 6 und 9 – tolle Farben und irgendwie schön klassisch.


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Hefe und Schokolade in feinster Kombination: Chocolate-Swirl-Bread

Frühling, du bist so wunderbar. Blauer Himmel, Sonnenschein, T-Shirt-Temperaturen und die Terassenmöbel werden auch wieder herausgeholt. Wie kann man so einen Frühlingstag noch besser machen? Richtig, indem man mit gebackenem Süß auf der Terasse sitzend die Sonne genießt. Das Chocolat Swirl Bread hab ich bereits gestern gebacken, heute kam es nochmal auf den Frühstückstisch und gleich werden dann noch die Reste vertilgt. Wunderbar saftig und hefig ist es und für alle Nutella- und Schokofans wohl der Himmel auf Erden. Mehr Sonntagssüß gibt es heute übrigens bei Katrin. Ihr lieben Leser, genießt das schöne Wetter! :heart:

Zutaten:
500g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
40g Zucker
1/2 TL Salz
1 Ei
250 ml Milch
50g Butter
1 EL Butter
150g Nougat
100g Zartbitterschokolade

Zubereitung:
1. Das Mehl, die Hefe, den Zucker und das Salz in einer Rührschüssel vermischen.

2. Das Ei verquirlen, mit der Milch verrühren und zusammen mit der weichen Butter zum Mehlgemisch geben.

3. Alles mit den Knethaken des Handrührgeräts etwa 5 Minuten zu einem Teig verarbeiten.

4. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.

5. Anschließend den Teig auf einer bemehlten Arbeitsläche etwa 50×30 cm groß ausrollen.

6. Die Butter und die Schokolade separat schmelzen. Den Nougat in kleine Stücke schneiden.

7. Den Teig erst mit der Butter, dann mit der Schokolade bestreichen und mit den Nougatwürfeln belegen.

8. Den Teig von der Längsseite aufrollen und die Rolle anschließend in der Mitte halbieren.

9. Beide Rollen übereinander mit der Naht in eine Kastenform (Länge: 30cm) legen und erneut an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

10. Das Brot im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 200°C) auf der 2. Schiene von unten 35 Minuten goldbraun backen. Etwa nach 10 Minuten mit Alufolie abdecken, damit es nicht zu dunkel wird.