Frosta Food Scouts: Runde 1 ist geschafft, meine liebste Vanessa und ich fahren nach Italien!

Vanessa von eatbakelove und ich fahren mit Frosta nach Italien! Ein paar haben es vielleicht schon bei Facebook gelesen, dass wir eines der drei glücklichen Gewinnerteams sind die auf eine kleine Italienrundreise geschickt werden.

Aber von vorn: Frosta hat aufgerufen, sich als Food Scout zu bewerben. Dem Aufruf sind wir gefolgt und wurden letzte Woche quasi zum Kochcasting eingeladen, wo wir gegen zehn andere Teams antreten mussten. So zauberten wir ein Vanillerisotto mit Grillgemüse und Garnelen und hofften, dass wir die Jury und auch das Kamerateam überzeugten.



Wirklich große Chancen hatten wir uns auf Grund der starken Konkurrenz, unter der teilweise ausgebildete Köche waren, nicht ausgerechnet. Umso schöner und fast schon geschockter waren wir als bei der Gewinnerverkündung schließlich unsere Namen fielen und wir eins der drei Teams sind, die nach Italien fahren dürfen.

Und so geht es für uns nun Anfang Mai auf Rundreise durch Emilia Romagna. Wir sind schon so gespannt und freuen uns auf viele neue Eindrücke. Ziel der Reise ist es landestypische Zutaten mit zurück nach Deutschland zu bringen, aus denen wir ein potentielles neues Fertiggericht für Frosta entwickeln müssen. Mehr Informationen zu der Aktion findet ihr hier.



Schmeckt nicht nur dem Osterhasen: Miniguglhupf mit Möhrchen, Mandeln und weißer Schokolade.

Das Osterwochenende steht vor der Tür. Da muss natürlich auch etwas gebackenes auf der Kaffeetafel stehen. Wer kein Fan großer Torten ist, der mag vielleicht die kleinen Rübligugl mit weißer Schokolade. Das Rezept unten habe ich mengenmäßig an zwölf Muffins angepasst, da meine Guglform nicht gerade die gängigste Größe hat.

Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf die Ostertage in der Heimat, auf den frisch gebackenen Hefezopf beim Osterfrühstück und natürlich auch darauf endlich mal wieder Familie und Freunde länger als zwei Tage zu sehen. Und wie verbringt ihr die Ostertage?

Zutaten (für 12 Muffins):
160g Butter
80g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
4 EL Joghurt
250g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Pr. Salz
70g gemahlene Mandeln
250g geriebene Möhren
150g weiße Schokolade
12 Marzipan-Möhrchen

Zubereitung:
1. Die Butter, den Zucker und den Vanillezucker cremig rühren. Anschließend die Eier und den Joghurt nacheinander unterrühren.

2. Mehl, Backpulver, Natron und Salz gut vermischen und nach und nach unter die Eier-Butter-Mischung rühren. Zum Schluss die Mandeln und die geriebene Möhre unterheben.

3. Den Teig in die Muffinförmchen füllen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 175°C) etwa 20 Minuten backen. Die Muffins anschließend auf einem Gitter erkalten lassen.

4. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und über die erkalteten Muffins geben. Anschließend mit dem Marzipan-Möhrchen verzieren.

Wenn ihr es eher deftig mögt, dann sind vielleicht die Osterkörbchen aus Blätterteig was für euch. Und wer noch mehr (Last-Minute-)Ideen für Ostern braucht, sollte mal hier, hier und hier vorbeischauen und sich von vielen schönen Dekorationen inspirieren lassen.

Beeriges Sonntagssüß: Heidelbeer-Muffins

Heidelbeer-Muffins sind ja eigentlich der Muffinklassiker schlechthin. Mal mit besonderer Vanillenote gebacken oder etwas knuspriger mit Haferflocken im Teig kommt da keine Langeweile auf. Das heutige Rezept ist von meiner Mitbewohnerin. Vom Sport zu kommen und mit dem Duft frischer Muffins begrüßt zu werden ist nicht das schlechteste :p .

Zutaten (für 12 Stück):
250g Heidelbeeren
2 Eier
150g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
125g Butter
300g Buttermilch
250g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Pr. Salz

Zubereitung:
1. Die Heidelbeeren waschen und gut abtropfen lassen.

2. Die Eier in einer großen Schüssel verquirlen. Den Zucker, den Vanillezucker, die weiche Butter und die Buttermilch dazugeben und alles verrühren.

3. Das Mehl, das Backpulver, das Natron und das Salz vermischen und kurz unterrühren. Anschließend die Heidelbeeren vorsichtig unterheben.

4. Den Teig in die Muffinförmchen verteilen und die Muffins im vorgeheizten Ofen (175°C Umluft) etwa 20 Minuten backen.

Wenn ich länger drüber nachdenke, sind Heidelbeer-Muffins wahrscheinlich sogar meine Lieblingsmuffins. So oder so backe ich super gerne mit Heidelbeere. Vielleicht schmecken euch ja auch die Heidelbeer-Scones, der Heidelbeer-Käsekuchen oder der Heidelbeer-Zitronen-Kuchen.

Sonntagssüße Grüße aus einem sonnigen Düsseldorf sende ich euch!

Champignonsalat mit weißer Traum-Vinaigrette

Ich essen sehr sehr gerne Fleisch und Fisch! Vor allem bei einem saftigen Steak kann ich nicht Nein sagen. Dennoch gibt es heute ein vegetarisches Rezept für einen Salat, der hauptsächlich aus Champignons besteht und vor allem auch durch seine leckere Vinaigrette besticht. Und wer dann doch nicht ohne Fisch und Fleisch kann, der macht sich den Salat eben als Beilage dazu.

Das Rezept ist übrigens aus dem Buch Alles Gemüse. Es ist das erste vegetarische Kochbuch, das in meinem Schrank steht und bei der Vielfalt an Rezepten kann wirklich niemand mehr sagen, dass die fleischfreie Küche langweilig ist. Für meinen Geschmack könnten in dem Buch zwar mehr Fotos sein, aber allein von den Rezepten her ist es mehr als zu empfehlen.

Zutaten (für 2 Personen):
300g weiße Champignons
Saft einer 1/4 Zitrone
1 EL Weißweinessig
2 EL lauwarmes Wasser
1 Knoblauchzehe
2 EL Parmesan
2 EL Olivenöl
2 EL Sahne
1 Schalotte
Petersilie
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
1. Den Knoblauch zerdrücken und die Schalotte fein hacken.

2. Die Champignons in sehr dünne Scheiben schneiden. Den Zitronensaft darüber geben und vermischen.

3. Den Essig, das Wasser, etwas Salz und Pfeffer mit einem Stabmixer etwa 2 Sekunden mixen, dann den Knoblauch 1 TL Parmesan und das Olivenöl hinzugeben und alles zu einer gebundenen Sauce verrühren. Anschließend die Sahne hinzugeben und nochmals kurz mixen.

4. Die Vinaigrette über die Pilze geben und vorsichtig vermischen. Nach belieben die Schalotten, die Petersilie und den Parmesan über den Salat streuen.

Meine Blogger Story oder warum mir dieser kleine Blog einfach sehr ans Herz gewachsen ist.

Von Laura wurde ich getaggt, meine persönliche Bloggerstory zu erzählen. Eigentlich bin ich ja gar kein Freund von Tags, aber da ich dieses Thema durchaus interessant finde, habe ich mir dann doch gerne ein wenig Zeit genommen, Lauras Fragen zu beantworten. Falls euch noch ganz andere Dinge zu mir oder zum Bloggen interessieren, könnt ihr gerne per Kommentar fragen :) .

Warum hast Du mit dem Bloggen begonnen?

Im Prinzip kann ich hier fast das gleiche schreiben wie Michi: Damals mit zwölf als das Internet bei uns zu Hause einzog (sogar schon ISDN, der Wahnsinn!) begann meine Reise durch das große Web. Ich war fasziniert von den ganzen Websites und fand damals vor allem Fansites toll. Sowas wollte ich auch und erstellte meine erste Website bei Beepworld. Beepworld war auch nicht dumm und so musste man 0190er-Nummern anrufen, um seinen Speicherplatz zu erweitern und weitere Funktionen nutzen zu können. Nicht mit mir und so brachte ich mir nach und nach HTML und Bildbearbeitung bei, um meine komplett eigenen Websites ins Netz stellen zu können. 2001 gab es im Prinzip noch keine Blogs (Web 1.0, hey!) und so dauerte es noch ein paar Jährchen bis ich 2005 endlich meinen eigenen Blog online stellte.

Welchen Blog hast Du als erstes gelesen?

Die meisten Blogs, die ich damals gelesen habe, gibt es mittlerweile leider gar nicht mehr. Die einzigen Überbleibsel sind Chris, Jenny und Michi.

Was magst Du am Bloggen?

Dass ich thematisch kein bisschen eingeschränkt bin. Egal, ob Backen und Kochen, Musik und Konzerte, Fotographie oder Reisen und Städtetrips, auf meinem Blog findet all das Platz, was ich liebe. Gleichzeitig lese ich natürlich auch gerne andere Blogs, tauche ein wenig in das Leben anderer ein und lasse mich dabei gerne auch etwas inspirieren.

Und was magst Du nicht?

So manchmal landet die ein oder andere wirklich dreiste Anfrage in meinem Maileingang. Ich möchte nicht für Produkte, die kein bisschen zu meinem Blog passen, werben und das dann am besten noch kostenlos. Außerdem finde ich es schade, dass viele viele Trolls im Netz unterwegs sind. Ich selbst bin davon zum Glück bisher verschont geblieben, aber beleidigende Kommentare liest doch niemand gerne.

Welcher war bis jetzt Dein bester Blogger-Moment?
Die Vorstellung meines Blogs in der Couch und das Interview bei Radio Fritz sind zwei meiner absoluten Highlights. Die eigene Stimme im Radio zu hören ist zwar etwas komisch, aber ich glaube, ich habe mich ganz gut geschlagen :p .

Wie bist Du auf Deinen Blognamen gekommen?

„Guten Tag“ von Wir sind Helden lief 2003 bei mir rauf und runter. Vermutlich hatte auch der Song etwas damit zu tun, dass ich mir 2005 die Domain kaufte. So genau, kann ich mich ehrlich gesagt nicht mehr erinnern. Prägnant und gut zu merken ist der Name jedenfalls. Wäre da nicht manchmal das Verwirrung stiftende „.info“: „gutentag.info“ – „gutentag.info.de?“ – „Nein, nur gutentag.info“ :p

Was hast Du erlebt, was Dir ohne Blog nicht passiert wäre?

Ich habe einige sehr wunderbare Menschen durch das Bloggen kennengelernt wie z.B. Laura und Toko. Auch wenn uns alle doch ein paar Kilometer trennen, freue ich mich immer, wenn man sich wieder sehen kann und gemeinsam eine gute Zeit erleben kann. Die Chemie stimmt eben :heart: .

Tipps für Neulinge?

Nicht aufgeben, wenn am Anfang die Leser nicht gleich reihenweise über den Blog herfallen. Wenn man sich Mühe gibt mit seinen Posts (schöne Fotos + Rechtschreibung!) sollten die Leser nicht lange auf sich warten lassen. Lieber ein, zwei wirklich tolle Posts pro Woche als jeden Tag einen halbherzigen. Und ganz wichtig: Bloggen ist Spaß kein Zwang!

Tagging
Wer mag, der nehme sich dieses Stöckchen mit. Solltet ihr mitmachen, hinterlasst mir doch einfach einen Link zu eurem Blogpost :) .