Seeteufel im Speckmantel mit Vanille-Parmesan-Risotto

So ein langer Name für ein Gericht, das muss also lecker werden. Am Wochenende koche ich gerne auch mal etwas aufwändigeres und zeitintensiveres. Da kommt man nicht gestresst nach Hause und man kann sich schon beim Kochen auf wirklich auf das Essen freuen, während sich ein wunderbarer Duft in der Küche verbreitet.

Wirklich anspruchsvoll ist das Gericht zwar nicht, aber ein Risotto braucht halt seine Zeit. Risotto kochen hat immer fast schon etwas meditatives finde ich. Den Reis mit Flüssigkeit bedecken, stetig sanft rühren bis die Flüssigkeit aufgesogen ist, erneut ein wenig Flüssigkeit zugießen, weiter rühren und immer so weiter. Dabei kann man großartig die Gedanken schweifen lassen :p .

Das Rezept stammt vom Herrn Lafer und ist in diesem Buch zu finden. Allerdings hab ich manche Zutaten ganz weg gelassen und paar Änderungen bei den Mengenangaben vorgenommen. Den Fisch fand ich nämlich ziemlich knapp bemessen, genau wie die Kräuter.

Was kommt bei euch so auf den Tisch heute und morgen? Habt ein schönes Wochenende! :heart:

Zutaten (für 3 Personen):
700ml Geflügelfond
1 Vanilleschote
2 Schalotten
4 Knoblauchzehen
150g Risottoreis
150ml trockener Weißwein
4 Seeteufelfilets
8 Scheiben durchwachsener Speck
3 Rosmarinzweige
3 Thymianzweige
1/2 Zitrone
50g Parmesan
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
1. Den Geflügelfond erhitzen. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Die Vanilleschote und das -mark in den Fond geben und einige Minuten ziehen lassen. Anschließend die Vanilleschote entfernen.

2. Die Schalotten und 2 Knoblauchtehen schälen und in feine Würfel schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Schalotten und den Knoblauch andünsten. Den Reis dazugeben und sobald er glasig wird mit dem Weißwein ablöschen.

3. Etwa ein Viertel des Geflügelfonds zum Reis geben und bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit vollständig aufgenommen hat. Den Reis wiederholt mit Fond begießen bis er gerade bedckt ist und unter ständigem Rühren einköcheln lassen. Wiederholen bis der Fond aufgebraucht ist. Dies kann insgesamt etwa 30 bis 40 Minuten dauern.

4. Die Seeteufelfilets waschen, trocken tupfen und in kleine Medaillons schneiden. Mit Speckscheiben umwickeln und mit einem Spießchen feststecken.

5. Die Kräuterzweige wasche und trocken schütteln. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Seeteufelfilets mit den Kräuterzweigen und den restlichen Knoblauchzehen von beiden Seiten etwa zwei Minuten braten.

6. Die Zitrone auspressen und die die Medaillons mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Die Medaillons auf ein mit Alufolie ausgelegtes Backblech geben und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 120°) etwa 10 bis 15 Minuten fertig garen.

7. Den Parmesan fein reiben und unter das Risotto rühren. Das Risotto mit Salz und Pfeffer würzen.

0 Kommentare

  1. Fee

    Klingt echt super! Ich glaube Vanillerisotto muss ich auch mal probieren, obwohl ich ein wenig Angst davor habe :)! Obwohl Erdbeerrisotto ja auch lecker ist… Und Seeteufel habe ich glaube ich noch nie bewusst gegessen. Was für einem Fisch ähnelt der? Ist auf jeden Fall gemerkt :)!

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  2. Laura

    Ach quatsch da fällt nix raus. Ich bekomme nur regelmäßig einen Herzinfakt, dass ich mein Handy verloren hab. Finde es aber dann doch irgendwann. ;)

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  3. stiller

    Sieht sehr schön aus, gerade durch die Röllchen. Und Vanillerisotto klingt ziemlich spannend. Muss da eh mal mehr experimentieren, bislang gab’s bloß Zitronen- und Mangorisotto.

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  4. Anil Zack

    Sieht lecker aus, jedoch bin ich kein Fan von Fisch. Ich kann noch nichtmal Fischstäbchen essen, ich weiß nicht warum. Aber trotzdem, es sieht einfach lecker aus XD

    Lg Anil

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  5. Anil Zack

    Sieht lecker aus, jedoch bin ich kein Fan von Fisch. Ich kann noch nichtmal Fischstäbchen essen, ich weiß nicht warum. Aber trotzdem, es sieht einfach lecker aus XD

    Lg Anil :)

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  6. Anne Autor

    @Marlen: Man hat die Vanille aber (leider) nicht sehr stark herausgeschmeckt. Vielleicht nehme ich beim nächsten Mal noch etwas mehr davon :) .

    @Sarah: Ich mags auch sehr, in allen Variationen!

    @Fee: Seeteufel schmeckt wie … Seeteufel. Im Ernst mit fällt gerade kein vergleichbarer Fisch ein. Jedenfalls schmeckt er angenehm und nicht zu fischig, so dass man denkt man hat einen großen Schluck Meerwasser getrunken. Und die Konsistenz ist defintiv etwas besonderes. Das Fleisch ist recht fest und geht fast schon in Richtung Speck.

    @Eva: Vielen Dank! Mir gefällt das Buch vom Lafer eigentlich auch ganz gut. Eine gute Handvoll von Rezepten steht jedenfalls noch auf der Nachkochliste :)

    @Laura: So würde es mir vermutlich auch gehen :p .

    @Stiller: Die beiden Risottovarianten klingen aber auch lecker. Als Beilage zu was deftigem oder eher als Dessert?

    @Lingonsmak: Vielen Dank! :)

    @Anil: Fisch ist was wunderbares, aber da gehts ja vielen Leute so wie dir. :giggle:

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