Gastbeitrag | Blaubeer-Zitronencreme-Kuchen


Hej, ich bin Coco von Scènes de la vie. Die liebe Küchenfee Anne hat mich darum gebeten, für euch einen Gastbeitrag zu schreiben, während sie ja leider im Lernstress versinkt. Das mache ich natürlich mit Freude und habe mir für euch ein zuckersüßes, zitroniges Rezept ausgedacht, welches sich wunderbar für Sommer eignet.

Die Zubereitung geht fix, allerdings brauchen Mürbeteig und Zitronencreme Zeit zum Auskühlen und Ruhen, sodass ihr diesen Kuchen idealerweiße einen Tag früher zubereiten solltet, oder zumindest früher als gebraucht. Ich verspreche euch aber, dass sich das Ergebnis lohnen wird und jeden sommerlich gedeckten Gartentisch bereichern wird.

Zutaten:
Für den Boden:
125g Butter
100g Puderzucker
1 Prise salz
250g Mehl
2 Eigelb
Mark einer 1/2 Vanilleschote
Abrieb einer Zitrone
3 EL kaltes Wasser

Für die Zitronencreme:
345 ml süße Sahne
150g Zucker
1 Zitrone
450g Frischkäse
eine Prise Salz
6 Blatt Gelantine

Zubereitung:
1. Die Butter zusammen mit Puderzucker und Salz in die Küchenmaschiene geben und geschmeidig rühren. Anschließend das Gerät kurz stoppen, um Mehl, Eigelb, Vanillemark und Zitonenabrieb hinzuzugeben. Alles wieder miteinander vermengen, bis es krümelig wird, dann kaltes Wasser hinzufügen.

2. Wichtig ist beim Mürbeiteig, dass er nicht zu viel behandelt wird, denn sonst wird er elastisch und verzieht sich später im Ofen. Also wird der Teig nur noch kurz verknetet, danach mit den Händen zu einer kurzen dicken Rolle formen, mit Mehl bestäuben und in Klarsichtfolie wickeln. Für ca. 1h den Kühlschrank stellen.

3. Anschließend die Teigrolle herausnehmen, in handliche Stücke schneiden und damit eine mit Backpapier ausgelegte Springform auslegen. Die Ränder der Sprinform sollten leicht gebuttert sein, da ihr hier den Rand hochzieht. Die Springform mit Teig abermals für 1h in den Kühlschrank stellen.

4. Dann Backpapier auf den Teig legen und mit Linsen oder anderen Hülsenfrüchten bedecken. Diesen Vorgang nennt man „blind backen“, dabei kann der Rand aufgehen, während der Boden flach bleibt. Alles für ca. 15 min bei 180°C in den Ofen, bis der Teig goldgelb ist.
Herausnehmen und abkühlen lassen.

5. Für die Zitronencreme nehmt ihr von der Sahne 1/4 ab (ca. 85-90ml) und gebt diese zusammen mit der Gelantine in einen kleinen Topf. Löst die Gelantine auf kleiner Hitze in der Sahne auf und rüht dabei gelegntlich um, sodass keine Klumpen entstehen. Jetzt ist multitasking gefragt. Schlagt die übrige Sahne mit dem Zucker auf, bis sie kleine spitzen ziehen kann, sie sollte noch nicht ganz fest sein.

6. Fügt den Frischkäse hinzu und vermegt Sahne und Frischkäse nur kurz, anschließend folgen Salz und Zitrone. Ich mag es gerne etwas säuerlicher, also nehme ich sowohl den Abrieb der Zitrone, als auch den Saft der ganzen Zitrone, sowie der noch etwas Saft der Zitrone vom Mürbeteig. Dies ist allerings Geschmackssache und könnt ihr nach Belieben abschmecken. All dies wird wieder verquirlt, schließlich die gelöste Gelantine hinzugegeben. Alles ca. 2 min abermals miteinander verrühren, bis es schön luftig ist. Nun die Creme auf den ausgekühlten Mürbeteigboden geben und für min. 6 Stunden, besser über Nacht, in der Kühlschrank stellen.

7. Die Blaubeeren waschen, trocken schütteln, oben auf die nun feste Creme setzen und etwas Puderzucker drüber streuen. Den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und dabei darauf achten, dass keine Creme mehr am Rand hängt, wenn man den Ring entfernt.

7 Kommentare

  1. Charlotte

    Das sieht toll aus, Coco! Ich liebe deine Rezepte sowieso, aber allein die Fotos mit dem Puderzucker machen Lust auf ein Stück Kuchen! Da könnte auch Pappe unter den Blaubeeren sein und ich würde herzhaft reinbeißen! Wird sicher ausprobiert, auch wenn Mürbeteig und ich keine Freunde sind.
    Danke für das tolle Rezept!
    Charlotte

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  2. Mia

    Blaubeeren und Zitrone sind so herrlich! Das kommt definitiv auf die Nachbacklste.
    Und übrigens: Einen schönen Blog hast du! :)

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  3. Olga

    Wie schön und perfekt das aussieht! Und selbstverständlich aus superlecker! Wieder so ein tolles Rezept. Ich liebe deinen Blog!

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  4. Nina

    Wow, das sieht ja wirklich sehr, sehr lecker aus. Den werde ich mal ausprobieren! :)

    Finde ich gut, dass wenn man auf den Link „Rezepte“ geht, erst einmal eine Übersicht erscheint. Bei den meisten Food-Blogger muss man sich immer erst einmal durchklicken, aber aber dir ist es super übersichtlich und anschaulich. Danke!

    Liebste Grüße,
    Nina

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